Kreative Lektüre – Das Wesen der Pflanze von Helen & William Bynum

»Das Wesen der Pflanze – Botanische Skizzenbücher aus sechs Jahrhunderten« von Helen & William Bynum ist im Frühjahr 2018 im Haupt Verlag erschienen: 296 Seiten • 275 Farbillustrationen • ca. 27 x 21 cm • 49,00 Euro


»Was du nicht gezeichnet hast, hast du nicht gesehen.« Seite 10


Ich liebe Skizzenbücher, denn mit diesen erhält man einen guten Eindruck von persönlichen Zeichenstilen. Zudem hat die Skizze für mich schon immer etwas Besonderes an sich. Sie interessiert mich viel mehr, als das fertige Werk. Skizzen sind dynamisch und lebendig, sie haben Duktus. Kennt ihr das, dass besonders die ersten Entwürfe und Skizzen einer Idee besonders kraftvoll und intensiv sind?

So wusste ich gleich, dass mich dieses Buch, welches im Frühjahr erschien, begeistern könnte. Ich bekundete mein Interesse beim Haupt Verlag und eines Tages lag ein großes, schweres, hochwertiges Buch in meinem Briefkasten. Schon beim ersten Blättern, zwischen all den Blumen, war klar: JA – ein wunderbares Buch! Liebevoll gestaltet und produziert, reich an Illustrationen, gut gegliederter Text, übersichtliche Kapitel, eine ausgetüftelte Typografie, die ganz leicht daherkommt. Ein Buch, in das ich gern meine Nase stecke.


»John James lenkte sich durch das Zeichnen ab, als er von Piraten gefangen wurde.« Seite 258


Besonders gut gelungen sind die Abbildungen der Skizzenbücher, Notizhefte und Zettel mit den botanischen Zeichnungen. Die dargestellten Bücher werden samt der floralen Schätzen als Objekt dargestellt, so dass der Leser einen guten Eindruck der einzelnen Werke erhält. Handelt es sich um Bücher, um lose Blättersammlungen oder liebevoll zusammengeklebte Collagen? Die Beschaffenheit der vergilbten Papiere, Risse, Flecken und Flicken spricht für sich. Die Zeichnungen wurden gebraucht, kamen mit auf Reise, in den Garten, auf den Spaziergang und in den Hörsaal.

Die Arbeiten werden vom 15. bis zum 20. Jahrhundert chronologisch präsentiert. Lange Zeit hatten botanische Zeichnungen (jenseits der Fotografie) die Funktion, das Gesehene und Entdeckte festzuhalten und im Detail zu erfassen, sei es aus künstlerischen oder wissenschaftlichen Gründen. Oder auch aus Freude am Zeichnen, zum Sammeln und Austauschen. Es gab noch viel zu entdecken und in den Buchläden waren erschwingliche und reichbebilderte Fachbücher noch nicht vorhanden.

Im Vorwort habe ich gelernt, woher der Begriff »Skizze« stammt. Unfassbar modern, ihr würdet euch wundern, wie nah diese Deutung am heutigen Mainstream liegt. Man könnte meinen, hier werden Visual Thinking und Mark Making beschrieben. Auch erfahren wir, was die botanische Skizze ausmacht und das es in diesem Buch um die Vielfalt der darstellerischen Möglichkeiten geht. Die Arbeiten berichten vom Duktus und Können der jeweiligen Zeichner. Von spontanen und leichtfüßigen Skizzen bis zu detaillierten und sehr aufwendigen Arbeiten, ist alles dabei. Die Werke nehme sehr viel Raum ein, sie stehen in diesem Buch im Vordergrund. Die Urheber (bekannte Künstler, Hobbyzeichner, Wissenschaftler, Amateure und Abenteurer) werden stets im engen Zusammenhang mit ihrem zeichnerischen Werk vorgestellt.


»Therese förderte das Talent der Söhne, indem sie sie die Werke des Vaters kopieren ließ.« Seite 146


Vier große Kapitel (Im Feld, Wissenschaftler, Künstler, Ein angenehmer Zeitvertreib) gliedern das Buch und viele Unterkapitel gehen weiter in die Tiefe. Die Sortierung leuchtet ein, so erfahren wir zum Beispiel im ersten Kapitel »Im Feld« etwas über Abenteurer, Sammler, Botanik als Nebentätigkeit und Im Auftrag der Macht. Pro Kapitel werden ca. 7 Schaffende aus unterschiedlichen Jahrhunderten vorgestellt. Visuell unterstützt wird diese Gliederung durch eine übersichtliche Gestaltung. Schrift und Farbe helfen sich beim Blättern zu orientieren (das Buch ist immerhin ein Wälzer). Ein lebender Kolumnentitel (Links neben der Seitenzahl steht der Name des übergeordneten Kapitels, auf der rechten Seite steht das Unterkapitel) dient uns als Kompass und grüne Kapitel-Auftakt-Seiten setzen Akzente.

Wer Interesse an Handschriften hat, wird sich sehr über die persönlichen Notizen und Beschriftungen freuen, die viele Zeichnungen bereichern. Sie sind mit Bleistift oder Tusche, manchmal mit Schreibmaschine, tagebuchartig neben den Pflanzenzeichnungen platziert. Die Handschriften stehen kreuz und quer, vereinzelt oder im Fluss – immer ästhetisch und eigen. Sicher wurden die Blätter teilweise nach und nach ergänzt, dann auch mit verschiedenen Schreibgeräten. Diese Nichtperfektion macht den Reiz und die Schönheit der Arbeiten aus. Das Entdecken und Erforschen fand Stück für Stück statt und die Zeichnung erzählt von dieser Herangehensweise.

Die Handschriften geben nicht nur Aufschluss über Pflanzennamen, Pflanzenteile, Fundort und Zeit, sondern beschreiben oft auch den Zustand der Pflanze in verschiedenen Jahreszeiten oder Wetterlagen. Manch ein Zeichner geht sogar so gründlich vor, dass er die Pflanze in kurzen Zeitabständen, nach dem Erblühen bis zum schnellen Verwelken in Wort und Bild darstellt. Schön sind die aufschlussreichen Fußnoten der Illustrationen und die kurzweiligen Biografien. Jedem Künstler, Wissenschaftler, Abenteurer wurden je zwei Doppelseiten gewidmet. Diese Biografien (einseitig) sind sehr spannend geschrieben und es ist überraschend, wie viele unterschiedliche Lebensgeschichten zur Lust und Notwendigkeit des Zeichnens führten.

Diese wunderschöne Zeichnung (s. oben) ist von William Burchell. Mein Gestaltungslehre Lehrer sagte früher gern »Das ist ein schönes Blatt!« als höchstes Lob, wenn auf jenem Blatt alles Gute zusammenkam. Eine ausgeglichene Verteilung, persönliche Spuren, Narration, Beschriftung und Inhalt, bzw. die visuelle Lösung der gestellten Aufgabe. Kurz: Eine optisch runde Geschichte. Da geht es nicht nur um Sauberkeit und perfektes Handwerk, sondern darum, ob dieses Blatt in Ganzem zu einem spricht. Dieses Buch dokumentiert mit Flecken, unterschiedlichen Papierfarben, das Durchschimmern von Rückseiten, Klebestellen, Rückständen durch Archivierungsmethoden, Handschriften mit Charakter und Spuren von Alter.


»Colonna beschloss, die Pflanzen, mit denen seine Krankheit behandelt wurde, exakt zu bestimmen, denn er glaubte, dieses Wissen sei verloren gegangen.« Seite 127


Nun könnte ich noch stundenlang aus dem Nähkästchen plaudern, allein dass sich William Burchell in Afrika seinen Reisewagen in ein Atelier umbauen ließ oder Richard Dreyer, der bereits gedruckte und nicht illustrierte Pflanzenbücher mit komplexen, botanisch korrekten Zeichnungen (s. unten) versah. Verrückt und wunderschön! Erwähnen möchte ich noch, dass auch einige Frauen vertreten sind. Zum Beispiel Helen Faulkner, die ihre Pflanzen an Orten sammelte, die auf keiner Karte verzeichnet waren, daher beschrieb sie den Weg dorthin und ließ sich noch im Alter von 88 Jahren von Lastwagenfahrern mitnehmen, um Pflanzen sammeln zu können.

Doch lest selbst ;o) Es gibt in diesem Buch über 80 solcher Lebensgeschichten!

Also ein Buch für Menschen, die Bücher lieben und sich an Lebensgeschichten erfreuen, die mit dem Zeichnen, Dokumentieren und Forschen rund um das Florale verknüpft sind. Eine »Kreative Lektüre« zum Genießen und Zurücklehnen. Für aktive Zeichner und Zeichnerinnen sicher auch eine Möglichkeit mal wieder über die eigene Arbeit nachzudenken. Rückblicke in eigener Sache sind interessant, was könnte ich wieder aufgreifen, vertiefen oder sogar als künstlerisches Projekt weiterspinnen, veröffentlichen, teilen? Setzt eure persönliche Handschrift ein! Die unterschiedlichen Zeichenstile im Buch, verdeutlichen etwas, was in Instagram Zeiten (perfektioniertes Handwerk und Lifestyle) aus dem Blick geraten kann, nämlich dem eigenen Stil und Thema mutig Raum und Entfaltung zu lassen, unabhängig davon, ob dies viele Herzchen oder Follower bringt.

Im Falle, ihr denkt nun, ach die Tabea ist leicht zu begeistern, die ist ja immer so Feuer und Flamme über jedes Buch – nein, so ist das nicht. In »Kreative Lektüre« dürfen nur ganz besonders Bücher Platz nehmen. Es handelt sich um Bücher, bei denen mir auch nicht die geringste Idee einer Verbesserung einfällt. Hier stimmt alles: Thema, Form, Gestaltung, Haptik und schließlich dir Möglichkeit an diesem Buch zu wachsen. Also kurz: Dies ist ein besonders Buch und ich kann es sehr empfehlen! Legt es unter den Weihnachtsbaum! Ich lege es zu seinesgleichen in mein Regal:


Wie das Buch zu mir fand: Ich bekundete mein Interesse beim Haupt Verlag über das Buch zu berichten – unter anderem mit einem Herzchen auf Instagram. Und ein paar Tage später lag es in meinem Briefkasten. Vielen Dank!

Mark-Making im Art-Laboratorium

Habt ihr schon gesehen, was Sabine und Katrin gestartet haben?
Das Art-Laboratorium, eine kreative Plattform mit Onlinekursen, Download-Kits für Collagen und vielem mehr. Demnächst stellen wir das ganze Projekt nochmal ausführlich vor.
Wir freuen uns sehr, dass die beiden so aktiv sind und direkt mit einem Inspirationsvideo für unsere Adventspost gestartet sind. Schaut mal hier und kleckst mit:

* unbezahlte Werbung für eine ganz tolle Sache!

Hashtag und Affenschaukel

Ich und Du und Social-Media

Vor einiger Zeit haben wir diesen Post zum Thema Social Media veröffentlicht. Sehr gefreut haben wir uns über eure rege Anteilnahme. Es ist doch interessant, wie unterschiedliche jede von uns Social Media wahrnimmt und nutzt. Und natürlich auch klar, dass jede ihren Weg geht und persönliche Vorlieben und Abneigungen pflegt. Doch wir haben nicht nur im Blog und auf Instagram diskutiert und ausgetauscht, es kam sogar die Idee auf, das Thema weiter zu vertiefen. Christiane @momi_machts hat uns einige Tipps zugemailt zum Thema Öffentlichkeitsarbeit auf Instagram! Also los gehts:

Als Tabea und Michaela im Sommer ihre sehr interessante Social Media Diskussion hatten, konnte ich mich mal wieder nicht zurück halten und habe einiges an Senf dazu getan. Instagram und Blogs sind ja wunderbare Medien, aber die Kommentarfunktion eigenet sich nicht unbedingt dafür, ein paar Anleitungen oder Hilfestellungen zu geben.

Was erwartet Euch hier? Eine kleine Hilfestellung zu Instagram, eine kleine hoffentlich einfache Anleitung zu Häshtägs und Affenschaukeln. Oder zum Kreuz-Vorzeichen, womit wir hier schon die Crux haben:

Was ist das alles? Brauche ich das? Auch wenn ich nur meine Bilder zeigen möchte?

Antwort ist ein klares Jein.

Aber erst einmal eine kleine Begriffserklärung – die ihr sicherlich zu Dutzenden und Abertausenden auch im Netz finden könnt. Aber wenn das hier auf dem Blog geschieht, lesen es vielleicht mehr, oder?

Affenschaukel oder At-Zeichen oder einfach @

Das erhält jede automatisch, wenn sie sich bei Instagram anmeldet und es bedeutet, dass nach dem @ ein Account kommt (ähnlich wie bei der e-Mail-Adresse).

Den Account des Post-Kunst-Werk-Blogs bezeichne ich so auf Instagram: @post.kunst.werk.blog (Keine Bindezeichen, die funktionieren nämlich ganz und gar nicht auf Instagram!) oder @tabeaheinicker oder eben @muellerin_art.

Wozu brauche ich das?

Wenn Du jemanden in Deinem Text taggen (erwähnen, ansprechen) möchtest, dann machst Du das mit dem Account, der Affenschaukel. So bekommt die Person mit, dass sie auf Instagram erwähnt worden ist und könnte darauf reagieren. Zum Beispiel:


»Liebe Tabea @tabeaheinicker, ich habe übrigens Deine Post bekommen und liebe Michaela @muellerin_art, Deine Post ist auch da, danke.«


Du kannst auch jemandem auf dem veröffentlichten Foto markieren. Bei der Postkunst brauche ich das nicht? Weil es keine Porträts sind? Aber ich kann die Markierung verwenden, um die Urheberin, die Künstlerin zu erwähnen (Copyright, Urheber, Autorin). Das finde ich sehr nett, weil ich zum einen klar mache, wer es gemacht hat, damit das Urheberrecht und die Autorinnenschaft respektiere – und Respekt ist etwas, was wir alle gerne haben, vor allem, wenn es uns selbst betrifft. Also können wir das auch anderen schenken.

Und zum anderen hat das einen großen Vorteil für mich, wenn das alle tun: Meine eigenen Werke, die von anderen gezeigt werden und so markiert sind, erscheinen in einer besonderen Liste in meinem eigenen Account! Und wenn das alle machen, dann findest Du Deine eigenen Werke ganz schnell und einfach bei den anderen!

Du kannst Personen markieren, wenn Du das Foto hochlädst oder wenn Du nachträglich den Beitrag bearbeitest. Wie man das macht, sieht man am besten auf den Beispielbildern unten: Wenn Du das Foto hochlädst, rechts neben Deinem Account auf die 3 Punkte klicken, dann öffnet sich ein Menu, nun auf »Bearbeiten« klicken.

Klicke in das Feld »Personen markieren« und schreibe die Account-Adresse hinein, z.B. @post.kunst.werk.blog. Nach dem Veröffentlichen wird die Person informiert, dass sie erwähnt wurde.

Wenn Du selber in einem Beitrag einer anderen markiert wurdest, dann erscheint dieser Beitrag auf einer Seite in deinem Account, es gibt leicht unterschiedliche Ansichten ob Smartphone oder Webansicht.

Wie findest du diese Liste? Klicke in deinem Acoount, über deinen eigenen Posts das rechte der drei Symnbole an:

Und tada! Diese Liste ist öffentlich, für alle sichtbar.

»Häshtägs«, bei Musikern auch Doppelkreuz oder Raute: Hashtag: #

dieses Zeichen wird verwendet, um mein Foto mit einem »Tag«, ein Label, ein Etikett, einen Oberbegriff zu versehen, unter dem mein Foto auch aufgeführt wird.

Bei den Post-Kunst-Werk-Aktionen wird zum Beispiel  #postkunstwerk #postkunstwerkblog #adventspost2018 verwendet (einfach den Beitrag zu dem jeweiligen Post-Kunst-Werk Aktion anschauen, welche Hashtags verwendet werden. Das sind dann auch die, die verwendet werden können, um alle Beiträge aus dieser Aktion aufzulisten.

Hier zum Beispiel die Browseransicht am Tischrechner des #postkunstwerk:

(Klickt ihr nun in das Adressfeld des Browsers, erfahrt ihr übrigens die Webadresse dieser Seite. So könnt ihr Beiträge und Hashtags auch in Blog-Posts verlinken)

Versuch eines Beispiels, was passiert, wenn ich Hashtags nicht verwende oder wenn ich sie verwende: Ich Veröffentliche ein Foto auf Instagram ohne Hashtag # oder ohne jemanden zu erwähnen @. Dann wird mein Foto nur gefunden, wenn mich jemand abonniert hat oder wenn jemand auf meinen Account geht. Habe ich Millionen von Follower, ist das kein Problem, das Foto wird gelikt und damit weiter verbreitet.

Bei uns ist das eher so, dass wir nicht ganz so viele Follower haben. Und ehrlich, wer auf Instagram ist, möchte schon gerne ein bisschen Anerkennung in Form von Likes und Herzchen haben, oder? Warum sonst lade ich Fotos hoch? Ein bisschen Bauchpinselei mögen wir doch schon, oder?

Ok, ist nur bei mir der Fall.

Damit mehr Leute mein Foto sehen, füge ich Hashtags hinzu. Denn unter jedem einzelnen Hashtag werden alle Beiträge gelistet, die diesen Hashtag verwenden. Ist klar, oder?

Und damit ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass mehr Leute es sehen können. Und seitdem man auf Instagram auch Hashtags abonnieren kann, ist es umso wichtiger, daß ich die richtigen Hashtags verwende.

Eigene Galerie erstellen

Meine Fotos werden also unter Hashtags gelistet. Jeder kann Hashtags erfinden. Was mitunter zu sehr lustigen Wortkettenungetümen führt. Ich kann meine eigene Fotos also unter einem ganz speziellen Hashtag auflisten, den garantiert keine andere verwenden möchte. Wer möchte schon so ein Hashtag-Ungeheuer benutzen wie:

#adventspost2018_momi_machts? Oder #adventspost2018_gruppe1?
Stimmt, zu lang, zu viele Sonderzeichen.

Aber ich mag so etwas, weil ich damit alle meine Beiträge zur Adventspost 2018 auflisten kann. Oder aber alle Beiträge meiner Gruppe zeigen kann. Wenn die anderen aus meiner Gruppe den gleichen Hashtag verwenden, kommt eine wunderbare Galerie zusammen.

Verlinken

Diese Hashtags können übrigens auch sehr gut hier auf dem Blog verlinkt werden: Ihr fügt den Link, der den Hashtag enthält in das Inlinkz Tool ein (z. B. könnt ihr gleich hier mal üben). Ihr braucht dann noch ein Bild, dass Ihr wohl hochladen müsst und schon könnt Ihr die gesamte Galerie der Adventspost der Gruppe 153 verlinken.

Und wenn mich jemand fragt, was denn diese Post-Kunst-Aktion sein soll, dann kann ich meine Galerie zeigen. Und muss nicht Blumen – Garten – Workshop – Stempel – etc. Beiträge durchscrollen. Auch wenn es natürlich schöne und interessante Beiträge sind. Aber das ist eine andere Geschichte.

So, jetzt gibt es noch ein kleines Aber: bitte fangt jetzt nicht an, alle Eure alten Beiträge, bei denen Ihr Michaela oder Tabea erwähnt habt, neu zu verhashtagen (welch ein Wortungetüm). Weil dann kommen Eure alten Beiträge aus irgendwelchen Instagram-Algorithmen-Gründen wieder in die aktuelle Timeline hinein und Michaela und Tabea kommen aus dem Wundern nicht mehr heraus, wenn auf einmal die schwarz-weiße Adventspost lauter bunte Streifen bekommt, weil die alten Fotos hochploppen. Und es dürfte ziemlich nerven, wenn auf einmal 100 Benachrichtigungen auftauchen, Michaela sei hier und Tabea sei dort erwähnt worden.

Kontrolle

So, alle klugen und g’scheiten Anmerkungen und Ideen zu Hashtag funktionieren nur, wenn Ihr – eh klar – nach Veröffentlichung Eures Fotos auch kontrolliert, ob

  • die Hashtags funktionieren (KEINE Leerzeichen nach dem #)
  • die richtigen # gesetzt sind (kunstpostwerk ist zwar sicherlich nett, aber nicht das hier gemeinte)
  • die Hashtags zu Beiträgen führen, mit denen Ihr nicht unbedingt in Verbindung gebracht werden wollt. Wie man die nachträglich korrigiert, wisst Ihr ja jetzt: zurück zum Anfang, da steht’s beschrieben zum Nachlesen.

Und wer jetzt noch Fragen hat, ich werde gerne versuchen, die zu beantworten, ABER ich kenne Instagram nur auf 2 Arten: auf meinem Smartphone und auf dem Laptop. Alle anderen Formen und Apps und Helfer-Programme kenne ich nicht und kann auch nix dazu sagen.

So, viel Freude mit dem Verhashtagen und Bearbeiten und Erfinden von netten oder sinnvollen, lustigen oder sortierlastigen Hashtags.

Und noch viel mehr Freude mit den Beiträgen, die Ihr alle in der nächsten Zeit noch zeigen wollt, denn um die geht es doch. Ich freue mich sehr, wenn ich neue Accounts unter #postkunstwerkblog oder #adventspost2018 finden werde.

Eine schöne Adventspost 2018 wünscht . Christiane von @momi_machts

Unglaublich!

153 Anmeldungen Adventspost

 

153 Anmeldungen für die Adventspost sind eingegangen!
Damit ist die Anmeldung nun abgeschlossen. 153 ist nicht durch 24 teilbar, deshalb wird nun 6 Gruppen geben, die 25 bzw. 26 Teilnehmerinnen haben. Eine besonders lange Adventszeit bis hinein in die Weihnachtstage steht uns  bevor. Freuen wir uns auf ganz besonders viel Post im Dezember.

Für alle, die unsicher waren und nachfragten:
Alle eure Anmeldungen haben uns erreicht. Teilweise doppelt und dreifach, diese haben wir gelöscht. Wir arbeiten jetzt an den Listen und schicken sie in den kommenden Tagen in eure E-Mail-Briefkästen.

Und ja, im Advent soll es eine Postkarte ohne Umschlag sein, trotzdem bitte mit lesbarem Absender und schön beschriftet, das versteht sich von selbst.
Und möglichst wetter- und wischfest, damit der Postbote keine schwarzen Finger bekommt!