Gewonnen!

Gestern haben wir 3 Unterstützerinnen des Post-Kunst-Werks aus dem Lostopf gezogen. Jedes Mitglied, das Paket 3 gebucht hat, war 3 mal im Lostopf, die Teilnehmerinnen mit Paket 2, hatten doppeltes Glück und der Rest hatte eine Chance.

Michaelas neues Buch & das Handlettering Buch hat die Ulla gewonnen.

Ein Handletteringbuch & eins meiner Bücherwesen gehören nun Eva.

Und Michaelas Sommerheft & das Handletteringbuch gehen an Carola.

Herzlichen Glückwunsch!
Ihr erhaltet schon bald Post.

Die ganz besondere Verlosung

Dieser Beitrag enthält Werbung. Die drei Bücher »Handlettering« wurden uns auf Anfrage kostenfrei vom Bassermann Verlag zur Verfügung gestellt.

Einmal im Jahr erlauben wir uns diesen kleinen Spaß! Wir suchen 3 feine Gewinne für unsere lieben Teilnehmerinnen, die das Post-Kunst-Werk unterstützen. Wir möchten Danke sagen für eure Treue! Ihr macht die Postkunstprojekte nicht nur möglich, weil ihr kreative Briefe verschickt und im aktiven Austausch darüber seid. Dank euch konnten wir im letzten Jahr deutlich wachsen, von 47 auf 69 Steady-Abonnentinnen. Eure Unterstützung motiviert uns sehr!

Durchschnittlich machen derzeit 125 Damen bei unseren Postkunst-Projekten mit. 50 % der Teilnehmerinnen bilden also den Freundeskreis. Bald beginnt die Adventspost, wer vorhatte, sich für diese bei Steady anzumelden, kann den Lostopf gern noch »mitnehmen«.

Und so funktioniert es: Alle Grußkarten-Abonnentinnen wandern einmal in den Lostopf, die Wertbrief-Abonnentinnen zweimal und die Kulturpaket-Abonnentinnen sogar dreimal! Ihr seid automatisch im Lostopf, müsst also nichts weiter tun. Wir ziehen die Lose am 10. Oktober jede, die angemeldet ist, wird berücksichtigt.

Preis I. überreicht durch Mausita
Unser Haupthaupt-Preis: Michaelas neues Buch »Stoff trifft Papier« und zusätzlich das wundertolle Handletteringbuch
Preis II. überreicht durch Mausita
Das wirklich coole Handletteringbuch und ein original Sommerpost-Heft von Michaela
Preis III. durch Mausita überreicht
Das richtig feine Handletteringbuch und ein originales Bücherwesen von Tabea

Kreative Lektüre – Handlettering. Die 33 schönsten Alphabete von Norbert Pautner

»Handlettering. Die 33 schönsten Alpabetet mit Rahmen, Ornamenten und Bordüren«, von Norbert Pautner, ist 2017 im Bassermann Verlag erschienen: 80 Seiten Paperback • 21,5 x 28,0 cm • durchgehend illustriert • 7,99 Euro

Im Zusammenspiel mit der gewählten Schrift geben diese Faktoren vor, wie wir die gelesenen Worte mit der inneren Stimme »auszusprechen« haben.

Seite 5, Über dieses Buch

Obwohl mich das Thema »Handlettering« sehr interessiert, habe ich wenig Bücher darüber. Denn es gibt sehr viele, sehr oberflächliche gemachte Werke. Neben dem allerbesten Buch zu diesem Thema von Chris Campe (hier besprochen), ist dies auch eines meiner Lieblingsbücher. »33 Alphabete« ist ungefähr Din A4 groß und liegt in der Hand wie ein Magazin vom Kiosk. Das Buch kostet zwar ungefähr so viel wie eine Zeitschrift, ist allerdings hochwertiger verarbeitet. Dank Fadenheftung lässt es sich gut aufschlagen.

Mir gingen zwei Dinge durch den Kopf: »Oh wie schön, so günstig!« und »Kann das für den Preis denn gut sein?«. Ja es ist sogar sehr gut! Es geht natürlich nicht so in die Tiefe wie ein Designklassiker, ist jedoch professionell und liebevoll auf dem Punkt gebracht. Bücher, die einen seichten und unbedarften Einstieg ermöglichen, haben ihre Berechtigung und sind eine sehr gute Ergänzung der bestehenden Büchersammlung.

Dieses Buch ist ansehnlich gestaltet und vermittelt konzentrierten Inhalt. Der Fokus liegt darauf, dem Leser einen schnellen Einstieg in das Thema zu verschaffen, außerdem möchte es erfahrenen Schreibern Anregungen geben, eigene Ideen umzusetzen. So wird die Abteilung »Geschichte, Theorie, Werkzeug und Co« knapp auf zwei Doppelseiten besprochen und dann gehts auch schon los mit dem ersten der 33 Alphabete. Und das ist manchmal eben genau das richtige, wenn man vor Begeisterung sprudelt und gern schnell anfangen möchte.

Ein A ist ein A ist ein A. Das sollte man meinen – schließlich lesen wir ja auch immer »A«. Aber jede geschriebene oder gedruckte Schrift interpretiert jede Grundform eines A (oder a) anders.

Seite 5, Über dieses Buch

Die gewählten Schriftarten geben einen guten Überblick sehr unterschiedlicher und gängiger Schriftarten. Ein Alphabet präsentiert sich jeweils seitenfüllend auf Karopapier. Das ist nicht nur ansprechend, sondern auch zum Nachzeichnen und Lernen sehr wichtig. Nichts lenkt ab, die Proportionen sind nachvollziehbar und die Details sind gut zu erkennen. Auf der linken Seite finden wir oben, immer an der gleichen Stelle in Layout, ein Anwendungsbeispiel. Darunter befinden sich genau auf diese Schrift zugeschnittene Infos, Tipps und Tricks. Ich nehme das Buch auch gern mit in die Schule, denn es ist so übersichtlich gestaltet, dass es sich sehr gut zum Veranschaulichen eignet.

Gut gefällt mir, dass die Buchstaben authentisch rüberkommen. Man sieht ihnen an, dass sie handgeschrieben sind. Verschiedene Werkzeuge kamen zum Einsatz: Feder, Pinsel, Bleistift.

Bevor Sie mit dem Schriftentwurf beginnen, sollten Sie die nach unten schmaler zulaufenden Pinselstriche üben.

Seite 58, Plakat Pinselschrift

In welchem Winkel steht die Schrift? Wie fange ich überhaupt mal an? Womit schreibe ich? Ich passe ich Größen an? Es ist zwar immer nur eine halbe Seite, auf der Erklärungen stehen, doch übers Buch verteilt, werden alle wichtigen Grundlagen vermittelt: Verbindungen, Konstruktionen, Abwandlungen, Herleitungen, Fehlerquellen, Wirkung, etc.

Es ist erstaunlich, wie viel Input in so wenig Text verpackt werden kann, wenn ein Autor weiß, wovon er spricht und offensichtlich das Anliegen hat, alles zu verraten. Norbert Pautner möchte, dass du deiner Leidenschaft frönen kannst! Ein Buch für Anfänger und Fortgeschrittene. Also für jeden! Neulich nahm ich Kontakt zum Verlag auf … und ihr werdet dieses Buch schon bald wiedersehen …

Wie das Buch zu mir fand: Ich habe es im Buchladen meines Vertrauens erworben und seitdem schon sehr oft verschenkt. (Was ich jedem empfehlen kann.)

Sommerpost-Finissage

Heft an Heft – So viel wunderschöne Post!

Das Ende des Sommers möchten wir selbstverständlich nicht einläuten. Und die Sommerpost ist zwar abgeschlossen und flattert nicht mehr in unseren Briefkästen herum, … jedoch für unsere Hefte, geht das kreative Leben jetzt erst mal so richtig los. Oder?

Michaela: Ich habe nichts dagegen, dass der Sommer vorbei ist. Wenn es jetzt noch schöne Herbsttage gibt, darf es ruhig kuschelig und kreativ werden. Die ganzen Sommer-Impressionen müssen ja verarbeitet werden.

Wir konnten viele neue Vogelarten entdecken

Tabea: Meine erste Version des Gummibandbuches war ein voller Erfolg. Die meisten von euch haben mein Ostseereisebuch auf Instagram schon gesehen. Als ich es gebunden habe, befand ich mich im Material- und Werkzeugparadies bei Michaela. Und weil bei mir im Atelier die Bedingungen für die Entstehung eines Gummibandbuches wenig günstig sind, träume ich noch davon. Jedoch ein paar Hefte sind bereits ausgewählt. Und da ich eine puristische Veranlagung habe, überlege ich gerade, wie ich mir so ein Teil mit sehr einfachen Mitteln gestalten kann.

Mit »Gummibandbuch auf Probe« an der Ostsee

Michaela: Das Schöne am Gummiband-Buch ist, dass du es mit unterschiedlichsten Materialien herstellen kannst. Dein Sommerbuch mit festem Pappdeckel und Leinenrücken, das wir in meinem Studio gebunden haben, war schon die aufwändigere Variante. Es geht auch einfacher, aus Filz oder aus Leder.

Tabea: Ich finde das nun interessant und muss auf der Stelle loslegen – mal sehen wie es klappt mit dem, was ich hier habe:

Spontan im Atelier gefunden: Korallenrotes Gummiband (frisch per Post eingetroffen) von Maike. Ein Probestück SnapPap von Michaela, leider zu klein für den Rücken. Daher noch Leder zur Ergänzung. Und Karton bereits grundiert.
SnapPap gestückelt aufs Leder (12 x 22 cm) geklebt und Karton auf 15 x 22 cm zurechgeschnitten
Schön biegsam und stabil
4 cm vom Leder an die Pappen geleimt, ergibt einen Rücken von 4 cm Breite. Das ging jetzt aber verdächtig schnell.
Dieses tolle Stanzwerkzeug habe ich heute eingeweiht, es ist auch ein Geschenk von der lieben Maike (oh Danke!!!) Die Löcher wirken sehr stabil, ausfransen kann nichts, keine Metallösen nötig.

Michaela: Das ist ja ein cooles Teil, das habe ich nicht im meinem Studio-Paradies!

Gummiband reingezurrt und per Hand verknotet, drei Hefte und einen schönen Umschlag eingespannt. Juchu – fertig! Kein Nähen, Ösen und Nieten.
Oh wie schön!
Ich bräuchte 10 Stück davon, um alle tollen Hefte unterzubringen.

Tabea: Ich fühle mich nun komplett, denn nein: 9 Stück werde ich mir nicht zusätzlich binden. Aber vielleicht eins, zwei, drei … Was meinst Michaela?

Michaela: Ja, mach noch welche! Geht doch flott. Ich wollte noch zeigen, wie man mehr als zwei Hefte in einen Umschlag einhängen kann, ohne zusätzliche Löcher. Du hast das auch gemacht, sehe ich beim genauen Hinschauen. Das geht ganz einfach, indem man je zwei Hefte mit einem zusätzlichen Gummiband verbindet und dann erst in das Gummiband im Umschlag einhängt …

Das Fotografieren ist nicht so einfach, weil ich das Gummiband auseinanderziehen musste.

und dann noch zwei und noch zwei … natürlich muss der Rücken dann dementsprechend breit sein und es ist auch schöner, wenn die Deckel etwas länger sind, damit die Hefte vorne nicht herausgucken.

Tabea: Ja das stimmt, die Maße nicht zu knapp berechnen. Mit meinen Maßen kam ich sehr gut hin. Außer bei der Höhe würde ich vielleicht 2 mm mehr nehmen, da ja die gestanzten Löcher sehr weit am Rand sitzen. Ich habe das zusätzliche Gummiband nicht um ein Heft geschlungen, sondern nur um die Gummibänder (oben und unten, links und rechts) der anderen Hefte herumgewickelt und gleich wieder zurückgeschlauft, so konnte ich Platz für zwei weitere Hefte schaffen. Ich habe mich jedoch für nur 3 Hefte entschieden und das 4. Gummi mit einem schönen Briefumschlag aus der Frühlingspost versehen. Der Rücken wäre tatsächlich zu schmal gewesen für 4 Hefte.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmerinnen der Sommerpost! Ihr habt es, wie immer, so kreativ und liebevoll belebt! Nun könnt ihr den Herbst genießen und wenn ihr mögt, sehen wir uns, wenn alle Blätter von den Bäumen gefallen sind, zur Adventskalenderpost.

Die Sommerpost-Liste

Die Sommerpost-Adressen-Listen sind verschickt, die Vögel können losfliegen! In diesem Sommer machen 128 Brieffreundinnen und unser Quotenmann in 18 Gruppen mit und werden über sieben Wochen (zwei Gruppen über acht Wochen) Brieffreude verschicken.

Noch einmal für alle Neulinge: Vor deinem Namen steht die Kalenderwoche, in der deine Post bei den anderen Teilnehmerinnen ankommen soll. Du verschickst alle Hefte auf einmal, behälst ein Heft für dich und bekommst Woche für Woche Post von den anderen deiner Gruppe.

Alles klar? Dann zeig mal, was du schon gemacht hast, hier in dieser Sammel-Liste und gerne auf Instagram unter #sommerpost2019
aber denkt nochmal daran: Fotos von Briefumschlägen mit lesbaren Adressen dürfen nicht auf Social-Media-Kanälen gepostet werden.

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