Sommerpost 2020

Dieser Sommer ist anders. Wir werden unsere Sommerferien nicht in fernen Ländern verbringen und von dort Post mit exotischen Briefmarken verschicken. Die meisten von uns bleiben zuhause, oder zumindest im Lande. Post verschicken wollen wir natürlich trotzdem, vielleicht haben wir sogar mehr Zeit dafür. Weil es besonders schön werden soll, machen wir diesmal unsere Briefmarken selbst! In diesem Sommer fahren wir ins Blaue.

Vor langer Zeit, im Advent 2013 gab es schon einmal eine Briefmarken-Postkunst-Aktion. Es gab auch schon ein- oder mehrfach eine Stempelschnitz-Postkunst-Aktion, in diesem Sommer kombinieren wir beides und machen daraus etwas ganz Neues:

Entwerfe deine Traum-Briefmarke mit individuellem Rand, schnitze das Motiv aus Gummi, Linol oder vielleicht sogar aus Holz, drucke es ein-oder mehrfarbig. Gerne darfst du den Druck auch colorieren oder kombinieren mit einer anderen Technik, z.B. Zeichnung oder Collage.

Präsentiere die Marke auf einer Karte im Postkartenformat, klebe sie nicht auf, lass dir etwas einfallen, wie du sie fixiert, damit sie nicht herausfällt: Baue ihr einen Rahmen, ein Mini-Album, eine Klapp-Karte. Verpacke sie mit viel Liebe, erzähle ihre Geschichte, verschicke sie im geschlossenen schönen Umschlag. Denn alles zusammen ist Postkunst!

Briefmarke ins Blaue: Hochdruck

Das Prinzip
9 Teilnehmer gestalten 9 Briefmarken und senden 8 davon am Tag X per Post an die anderen Teilnehmerinnen auf der Liste. So hat am Ende jede eine kleine Briefmarkensammlung.

Projektdaten
Thema: Briefmarke
Format: Briefmarke 50 x 70 mm quer, Karte  105 x 148 mm quer
Technik: Stempeldruck + Mixmedia
Farbe: ins Blaue
Material: Schöne Papiere
Umfang: 9
Porto: 8 x 0,80 Euro (bis 20 g)
oder 8 x 0,95 Euro (bis 50g)
(je nach Aufwand, kann sich durch Teilnehmer aus dem Ausland erhöhen)
Leider sind die eigenen Briefmarken nicht zum Frankieren geeignet.

Zeitrahmen
Anmeldung: 22. bis 28.6.2020
Listen verschicken bis: 5.7.2020
Start: 20.7.2020

Inspiration
Pinterest Board
Instagram:
@dawnmcardona
@viktoriaastrom
@gertiejaquet
@3dottedpenguins
@regnitzflimmern

Noch Fragen?
Dann wäre es sehr schön, du stellst sie hier in den Kommentaren, dann können sie alle lesen, wir können sie für alle beantworten und alle können mitreden.

Die Anmeldung ist abgeschlossen.
Wir verschicken die Listen bis zum 5. Juli 2020.

Zubehör:
Marke zum Mitnehmen

Frühlingspost-Finissage

Sind alle schablonierten Stöffchen bei euch angekommen? Seit ihr schon am nähen, binden, werkeln?

Michaela: Kommt zum Abschluss unserer Frühlings-Aktion in unsere Gärten nach Geringswalde und Bergisch Gladbach. Nehmt Platz auf meiner Gartenbank und spaziert in Tabeas Hof umher.

Schon im April habe ich einmal probeweise die Stoffe auf Kissen drapiert und auf der Bank ausgestellt, schön bunt das Ganze, alles zusammen gar nicht Ton in Ton. Ziemlich weit weg von meinem gewohnten Farbschema. Also blieben die Stoffe zunächst noch in ihrer Kiste liegen bis meine Schwester mir ein Patchwork-Kissen mitbrachte, das sie aus unseren beiden und einem anderen Stoff genäht hatte.

Ganz rechts: Das Kissen von Brigitte.

Dazu passend wollte ich eine Sommer-Kissen-Kollektion und am Pfingstwochenende enstanden so neue Kissen, aus deinen Mäusen, Tabea, aus Christines zarten grünen Blüten und Kerstins wunderschönen Pusteblumen, die ich mir noch ertauscht habe.

Aus den Reststücken habe ich dann noch zwei Patchwork-Kissen genäht, das hat am meisten Spaß bemacht und da in diesen Kissen alle Stoffe der großen vorkommen, passen nun alle sehr gut zusammen. Eine kleine Kollektion also, eine florale Kollektion, denn die Fauna wurde insgesamt etwas vernachlässigt, was aber überhaupt nicht schlimm ist.

Tabea: Sehr fein! Ich freu mich das Mausekissen zu sehen! Und du hast also die Ton-inTon-Kollektion auf den türkisen Punkt gebracht 🙂 Ich habe meine Stöffchen gefaltet – nach regenbogenart. Und … nun hätt ich fast schon gesagt, frankiert … etikettiert ist passender. Die neuen Stoffe, die ich noch nicht präsentiert hatte, durften im Hof unter den Bonsai-Stiefmütterchen flattern.

Neu im Angebot Yellow-Yellow

Mir gefallen die kräftigen Farben. Und wie geplant, hat jedes Tuch für sich eine Ton-in-Ton-Lanschaft. Ich werde sie gestapelt in meinen Postkunstschrank verweilen lassen, bis ich weiß, ob ich eine Kissenserie oder eine schöne Decke daraus quilte.

Kennerinnen brauchen nicht lange, um die Projekte zuzuorden 🙂 Ich denke darüber nach, wie lange dieses Schränkchen noch ausreicht. Und die Farbe strengt mich sehr an.

Michaela: Schau mal, das ist mein Stapel, sieht doch sehr ähnlich aus, nur weniger blau. Schlau, dass du die Stoffe markiert hast. Ich bilde mir ein, die meisten Stoffe noch zuordnen zu können, aber nachdem ich die Briefumschläge auch schon anderweitig verwendet habe, wird es mir nicht mehr gelingen.

Was aus meinen anderen Stoffen wird? Ob ich irgendwann aus meinem Farbschema ausbrechen kann? Wir werden sehen. Sie kommen jetzt erstmal in meine Stoffkiste.

Technisch war der Schablonendruck für mich ja ein Heimspiel und durch den Schablonendrucktag im April hat meine Lieblings-Drucktechnik das Frühjahr geprägt. Umso spannender war es zu sehen, wie unterschiedlich die Technik angewandt wurde.

Tabea: Für mich gehörte Michaelas Schablonen-Workshop mit zur Frühlingspost. Ich habe es genossen, mal einen Tag lang was ganz anderes zu machen. So intensiv habe ich das noch nie betrieben mit dem Schablonieren und Erlernen einer neuen Technik an einem Stück. Das tat sehr gut und hat gereicht, um mich davon zu überzeugen, dass ich das nun öfters machen möchte.

Ergebnis von zwei Druckrauschtagen. Im Hinterkopf hatte ich die Idee, dass ich mit den Musterbögen ein paar Pappschachteln beziehen möchte.
Am zweiten Tag kam ich auf »Ton-in-Ton« und musste mich aus Vernunftsgründen stoppen. Es gibt ja auch noch andere Motive … irgendwann mache ich weiter.

Michaela: Wie schön, dass ich dich und viele andere infizieren konnte!

Tabea: Derweil arbeite ich an den aktuellen Dankeschön-Karten für unsere neuen Steady Abonnentinnen. Ich druck sie immer in Serie. Da die Karten individuell den drei Paketen angepasst werden, warte ich immer ab, bis sich 10 neue Teilnehmerinnen angemeldet haben. Diesmal sehr besonders: gleich 3 Kulturpakete wurden gebucht. In der Regel ist die Grußkarte am beliebtesten. Wir freuen uns sehr, dass es immer mehr werten. Wir sind nun bereits 93! 93 Frauen unterstützen unsere kreativen Postkunst-Projekte! Wir sind sehr begeistert!

Nun genießt die kurze Ruhe vor dem Sturm, denn unser Konzept für die Sommerpost steht bereits und wird in den nächsten Tagen ausgefeilt und verfeinert. Unsere Abonnentinnen können sich in absehbarer Zeit auf den Teaser freuen.

Liebe Grüße . Michaela und Tabea

Schöne Post

Habt ihr es schon mitbekommen? Habt ihr es geahnt? Einige Eingeweihte wussten Bescheid, auch einige unserer Post-Kunst-Freundinnen, denn sie sind Teil dieses Projekts. Wir haben ein Buch geschrieben!

Gerade sind wir in den allerletzten Zügen, bevor es in den Druck geht und jetzt endlich dürfen wir öffentlich darüber reden. Im September erscheint im Haupt Verlag unser gemeinsames Buch »Schöne Post Papeterie gestalten, mit Handschrift spielen, Postkunst austauschen«

Unser Buch wird im Herbstprogramm des Haupt Verlages vorgestellt. Ihr könnt es nun auch beim Buchhändler eures Vertrauens bestellen. Darin blättern könnt ihr dann im Herbst.

Michaela: Wenn ich etwas nicht gut kann, dann ist das Geheimnisse bewahren. Ich bin halt ein ehrlicher Mensch. Deshalb fällt es mir extrem schwer, nicht über das zu reden, was mich gerade beschäftigt.

Tabea: Oh ja, das stimmt. Seit über einem Jahr planen, gestalten, fotografieren und schreiben wir an diesem Buch und es kam mir seltsam vor, nicht darüber zu sprechen. Dafür waren wir beide um so mehr im Kontakt. Täglich haben wir uns ausgetauscht, Fragen gestellt und beantwortet, Aufgaben hin und her geschoben, Seite um Seite gefüllt. Wir nennen unser Erfolgskonzept »Ping-Pong«. So machen wir es seit Jahren schon für die Postkunst. Eine von uns beiden wirft (pingt) eine Idee in den Raum und die andere spinnt sie weiter und pongt zurück. Weil das schon so lange so gut klappt, hatten wir vor Jahren bereits die Idee, ein Buch zu schreiben. Es sollte irgendwie mit kreativer Post zu tun haben.

Ein Blick in die Anfänge: Inhalte und Kapitel bestimmen und sie dann auf 200 Seiten verteilen. Ich habe Michaela ein paar Mal besucht, um Basisfragen zu klären.
Die Buchkapitel haben wir aufgeteilt. So mussten wir beide nicht in alle Themen eintauchen und haben uns die Arbeit geteilt.

Michaela: Diese Fotos hier sind nun ziemlich genau ein Jahr alt, man erkennt es an der Pfingstrose. Am letzten Maiwochenende 2019 haben wir in meinem Studio die erste intensive Arbeitseinheit eingelegt. Damals war ich gleichzeitig in der letzten Korrektur-und Abgabephase von »Stoff trifft Papier«, Buchüberschneidung, ganz schön anstrengend.

Tabea an Michaelas Schreibtisch

Vor einem Jahr gab es schon viele Ideen und eine grobe Kapitelstruktur. Das Gestaltungsraster, Farben, Schriften, Satzspiegel haben wir gemeinsam festgelegt und dann jede für sich gefüllt. Auch wenn für mich nun Buch Nummer drei war, habe ich sehr sehr viel gelernt. Tabea und ich ergänzen uns in unseren unterschiedlichen Arbeitsweisen sehr gut. Bei mir geht es oft schnell, und etwas huschi fuschi, Tabea tüftelt viel intensiver an den Feinheiten des Designs, ist kritischer und detailverliebter. Ich bin echt gespannt, ob ihr das unseren Seiten und Projekten im Buch ansehen könnt.

Ein Brief an Tabea in die Dünen von Terschelling. Auch wenn dieses Foto nicht im Buch vorkommt, war es für mich der Startpunkt dieses Projekts.

Während der Arbeit an dem Buch ist ganz viel Post zwischen Bergisch Gladbach und Geringswalde hin und her geflogen, die teilweise ihren Platz im Buch gefunden hat. Schon in den Osterferien 2019 erreichte uns die postive Rückmeldung des Haupt-Verlags, dass sie das »Briefbuch« – so war der Arbeitstitel – mit uns realisieren wollen.

Post von Tabea

Eigentlich wusste ich es schon aus der Arbeit an »Bunte Bücher«, aber trotzdem kam uns wieder die dunkle Jahreszeit in die Quere, in der es nur ganz eingeschränkte Fotozeitfenster gibt.

Und ja, vieles was ich gemacht habe … waren lebensbereichernde Umwege.

Tabea: Ehrlich gesagt müsste ich für ein weiteres Buch umziehen, so ungünstig ist das Licht in meinem Atelier. Arbeitsschritte fotografieren, das geht nur jetzt auf der Stelle, so mitten im Prozess. Da immer auf Schönwetter zu warten, das ging leider nicht.

Auch ich bin gespannt, ob das Konzept von unseren zwei Herangehensweisen und Sprachen funktioniert. Liebe Leserinnen, wir freuen uns über euren Eindruck!

Für das Buch habe ich mich intensiv mit Tusche und dem Mischen beschäftigt. Ich bin begeistert, ein Gewinn für mich selbst. Ich fühle mich nun im Element.

Ich fand es sehr aufregend, die Kapitel des Buches zu bestimmen. Nicht nur inhaltlich, auch im Ablauf. In welcher Reihenfolge macht welches Thema Sinn? Bauen die Themen aufeinander auf? Von Anfang an war klar, dass es unsere sehr spezielle Sicht auf das Thema ist. Und schnell stellte sich heraus, dass wir auf altes Material aus vergangenen Post-Kunst-Aktionen verzichten. Alle Fotos und Projekte wurden eigenst für das Buch gestaltet. Unsere Briefexponate sind echt.

Ein Brief-Exponat im Buch muss vieles können: Eine Technik veranschaulichen, dem Thema des Kapitels gerecht werden, ein Brief mit authentischem Inhalt an eine echte Person sein und gleichzeitig öffentlichkeitstauglich, einerseits inspirierend und andererseits jedoch nicht zu ausgefeilt und künstlerisch.

So, ihr Lieben, wir könnten natürlich noch so einiges aus dem Nähkästchen plauschen – für heute reicht das als Einblick. Es dauert ja noch ein Weilchen bis wir das Buch in den Händen halten können. Wir genießen nun den Sommer und zum Herbst haben wir dann ein schönes Buch voller Ideen. Die gute Nachricht (ich wiederhole mich): Ihr könnt das Buch bereits jetzt bei der Buchhändlerin eures Vertrauens vorbestellen.

Liebe Grüße
Michaela und Tabea

Die Frühlingspost-Liste

98 Postkünstlerinnen in 14 Gruppen arbeiten an ihren Schablonen und drucken Flora und Fauna auf Stoff. Hier ist die Liste, in der ihr euren kreativen Weg zeigen könnt, verlinkt auf euren Blog oder auf Instagram und guckt, was die anderen so machen. Nutzt für Instagram die Hashtags #frühlingspost2020 , #schablonendruck und #floraundfauna.

You are invited to the Inlinkz link party!

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Schablonendruck-Tipps

Schablonendruck-Tipps nach Müllerin Art

Die Frühlingspost kann starten, heute flattern eure Listen in die Mail-Postfächer. Habt ihr schon angefangen, eure Flora und Fauna zu entwerfen? Vielleicht schon die Stoffe rausgesucht und die ersten Schablonen geschnitten? Wir freuen uns, wenn ihr experimentiert und euren Weg findet. Da einige Fragen aufkamen, teile ich hier gerne noch ein paar Tipps zu Technik und Material, denn schließlich ist diese Technik meine absolute Lieblingsdruck-Technik.

Schablonen
Deine Entwürfe kannst du aus unterschiedlichen Materialien ausschneiden. Ich nehme meist einfache Overheadfolie, die kannst du auf den Entwurf legen, mit Folienstift durchzeichnen und mit dem Skalpell ausschneiden. Der große Vorteil der stabilen Folie ist ihre Haltbarkeit, sie verschiebt sich wenig beim Druck. Leichter schneiden kannst du dünneres Material: Tyvek habe ich gerade entdeckt und zeige es in meinem Blogpost von Mittwoch. Auch Freezerpapier, ein kunststoffbeschichtetes Papier funktioniert gut, das Papier kann man auf den Stoff aufbügeln und rückstandslos wieder abziehen. Erst einmal ausprobiert habe ich Steinpapier, das ist ein papierartiges, wasserfestes, stabiles Material. Die erste Schablone hielt leider nur fünf Drucke, vielleicht waren die Stege zu dünn. Natürlich können die Schablonen auch aus Pappe sein, diese weicht nach einiger Zeit durch. Deshalb sind Milchtüten auch eine gute Alternative. Schneiden kannst du deine Schablonen mit einem scharfen Skalpell oder auch mit dem Plotter, wenn du einen hast.
Achte beim Schneiden darauf, dass die Schablonen rundum einen breiten Rand haben, damit du nicht versehentlich über den Rand druckst.

Die Schablone aus Steinpapier hielt bei mir nicht lang.

Druck
Ich drucke im Schablonendruck am liebsten mit einer weichen Schaumstoff-Farbrolle aus dem Baumarkt, die Farbe mischt sich beim Rollen, der Farbauftrag geht flott und wird gleichmäßig. Die Schablone muss dabei immer mit der anderen Hand festgehalten werden oder bei größeren feinen Motiven von der Rückseite leicht mit wiederablösbaren Sprühkleber fixiert werden. Natürlich kannst du auch mit einem Schwämmchen oder Stupspinsel die Farbe durch die Löcher in der Schablone tupfen, dadurch entstehen andere Strukturen und die Ränder werden nicht so scharfkantig. Auch Sprühen kann man die Farbe, dabei bleibt aber viel Farbe auf den Schablonen. Auch für den Siebdruck können Schablonen genutzt werden, das ist aber eigentlich eine andere Technik, die aufwendiger ist, aber auch vielfältigere Möglichkeiten bietet (hatten wir schon mal vor ein paar Jahren).

Farben (Werbung)
Für den Textildruck nutzt du am besten bügelfixierbare Textildruckfarbe. Die Farben dürfen nicht zu dünnflüssig sein, damit sie nicht unter die Schablonen rutschen. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Dekaprint-Siebdruck-Farben gemacht. Im Jeromin-Shop gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Druckfarben. Achtet darauf, ob die Farben auch für dunkle Untergründe geeignet sind und deckend drucken.

Ganz frisch getestet habe ich die neuen Siebdruckfarben von Alles für Selbermacher, die sind sehr schön dickflüssig und deckend, sehr gut auch für den puren Schablonendruck ohne Sieb geeignet. (nur leider schon so schnell ausverkauft.) Die Farben trocknen sehr langsam, was für den Siebdruck wichtig ist, für den Schablonendruck nicht so sehr.

Normale Acrylfarben für Papier werden zu fest auf Stoff. Es gibt auch ein Medium, das man mit normalen Acrylfarben mischen kann, um sie bügelfixierbar und weicher zu machen. Das habe ich allerdings noch nicht getestet. Flüssige Farben eignen sich nur für die Sprüh-Technik.

Stoffe
Baumwolle, Leinen, Omis Bettwäsche, Webware in allen Varianten, möglichst aus Naturfasern eignen sich zum Bedrucken. Nehmt keinen elastischen Stoff und keine offensichtlichen Plastikstoffe.
Der Stoff sollte nicht rein weiß sein. Entweder ihr benutzt einen farbigen Stoff oder färbt ihn vorher ein. Bitte den Stoff vorher waschen, damit er später nicht einläuft und die Farbe besser aufnimmt. Und nach dem Druck gut trockenen lassen und fixieren.

Viel Spaß beim Drucken
wünscht Euch Michaela