Post-Kunst-Plausch

Mitten in der Frühlingspost-Anmeldewoche sind wir beide im Mittwochs-Interview zu Gast. Wir berichten, wie wir gemeinsam Projekte austüfteln, lassen euch in alte und neue Skizzenbücher blicken, erzählen über die Entstehung von »Schöne Post« und über die aktuelle Frühlingspost.

Als wir das Gespräch mit Susanne aufgenommen haben, hat sie sich freundlicherweise bereit erklärt, auch das Zoom-Meeting mit unseren Steady-Unterstützerinnen zu moderieren. Das war eine super Idee, denn sie macht das wirklich unglaublich professionell und souverän. Ganz herzlichen Dank, liebe Susanne für die großartige Unterstützung!

So trafen wir am vergangenen Samstag eine Runde von mehr als 60 Damen zum Frühlingspost-Plausch. Ein äußerst fruchtbarer Austausch über Technik, Farbe, Papier und mehr. Natürlich konnen wir nicht mit jeder einzeln reden, was wir am liebsten getan hätten. Aber in den Kleingruppen gab es die Möglichkeit zum Ausstausch und viel Fragen zur Technik konnten geklärt werden.

Für alle, die uns über Steady unterstützen – Danke, es werden immer mehr!!! – haben wir die Themen des Meetings in einem Protokoll zusammengefasst.

Auch alle anderen Fragen zur Collagrafie bleiben nicht offen, schaut in die Kommentare des Anmeldungs-Post für die Frühlingspost 2021 nach, dort gibt es schon Fragen und Antworten. Schaut auch auf die Inspirationslinks am Ende des Posts und stöbert im Pinterest Board nach vielen nützliche Tipps.

Die Anmeldung ist noch bis Sonntag Abend möglich! Mach mit!

Adventspost 2020

Die Blätter verfärben sich hübsch und die Vorboten der Weihnachtszeit begrüßen uns an den Supermarktkassen. Schon den ersten Spekulatius gegessen? Traditionell bereiten wir uns in dieser Zeit auf die Adventpost vor. Was liegt zwischen dem bunten Aufflammen der Natur und der weihnachtlich heimeligen Deko? Klare, karge, neblige, feuchte, kalte Tage mit Weitblick in der Landschaft. Wir laden euch ein, zu einem winterlichen Spaziergang.

Winterspaziergang – Glasscheibendruck
Wir gehen raus in die Natur und atmen tief durch: kein Blattwerk und knalliges Blütenrauschen lenkt vom Wesentlichen ab. Die Jahreszeit, in der sich alles zurückzieht, um Kraft zu schöpfen. Wir blicken durch knorriges Geäst, schauen in den Himmel oder auf den Fußboden. Was liegt den da, erstaunlich was wir trotz Frost und Bodenkälte alles noch finden. Wir sammeln uns: reduzierte Farben, Gedankenwolken, Mitbringsel wie Zapfen, Steine, Gräser, Äste. Die Geräusche sind anders im Winter, findest du eine Farbe dafür? Die Strukturen der Blätter, Rinden, Steine treten hervor, wie kannst du sie festhalten?

Wie kommt der Spaziergang aufs Papier? Verdichtet sich deine Landschaft? Zeichnest du deine Fundstücke ab? Ein Stillleben, Flatlay, Dekoration? Hast du Fotos gemacht? In diesem Jahr wenden wir uns einer besonderen Monoprint-Technik zu, dem Glasscheibendruck. Im Vergleich zum Gelli-Print ist er härter, kontrastreicher und weniger geschmeidig, passend zum spröden Winter! Besonders am Glasscheibendruck ist, dass er sehr filigrane Linien erlaubt und somit direkt Zeichnungen abgebildet werden können. Auch für ungeübte Zeichnerinnen gut geeignet, denn Fotos und Skizzen können mit einfach gezeichneten Linien im wahrsten Sinne des Wortes »durchgedruckt« werden. Reizvolle Strukturen entstehen, eine angenehme Mischung aus Plan und Zufall. Es gibt viele Varianten, direkt mit dem Finger auf die Scheibe malen, flächig in vielen Schichten übereinander drucken oder mit Vorlagen Linien bzw. Strichzeichnungen auf das Papier bringen.

Den Teilnehmerinnen der Aktion stellen wir unsere Buchseiten aus »Schöne Post« zur Verfügung, die sich mit dem Glasscheibendruck befassen. Zudem werden wir zeitnah einen Post zum Thema »Winterliche Farbpalette und Glasscheibendruck« veröffentlichen.

Farbpalette
Passend zum Spaziergang suchen wir uns eine winterliche Farbharmonie. Wir möchten an unserer Mischtechnik feilen und uns weniger an den klassischen Weihnachtsfarben orientieren. Auf der Glasscheibe lässt es sich wunderbar mischen! Dafür haben wir euch inspirierende Farbpaletten herausgesucht (s.u. Inspirationslink pinterest). Fühlt euch frei, eure Winterfarben zu finden.

Das Prinzip
24 Teilnehmer gestalten 24 Postkarten und senden 23 davon am Tag X per Post an die anderen Teilnehmer des Projektes. Diesen Tag, an dem all deine gestalteten Postkarten bei den anderen im Briefkasten liegen sollte, findest du auf der Liste vor deinem Namen. So bekommen wir im Dezember täglich schöne Post. Am Ende haben wir einen sehr langen und vielseitigen Spaziergang auf 24 Karten. Ein winterliches Pot­pour­ri.

Projektdaten
Format: 12,5 x 17 cm Hochformat 
Thema: Winterspaziergang
Technik: Glasscheibendruck
Farbe: Winterfarbpalette
Material: Druck auf Papier
Postkarte: Stabiles Material ab 300 g/qm
Porto: 24 x 0,60 Euro (Kann sich durch Post aus dem Ausland oder durch starkes Gewicht erhöhen – erkundigt euch.)

Zeitrahmen
Aufruf und Anmeldung: 26. Oktober. bis 1. November 2020
Verschicken der Listen: bis 8. November 2020
Dauer: 1. bis 24. Dezember 2020

Noch Fragen?
Dann wäre es sehr schön, du stellst sie hier in den Kommentaren, dann können sie alle lesen, wir können sie für alle beantworten und alle können mitreden. Nächste Woche zeigt Tabea euch die Technik und das Farbenmischen nochmal ganz genau.

Die Anmeldung ist abgeschlossen!

Zubehör

Inspirationen:
Winterspaziergang Pinterest Board
Linda Germain Trace Monoprint

Marke zum Mitnehmen:

Sommerpost-Finissage

Jetzt ist er vorbei der Sommer, auch wenn es im September noch richtig warm war, fliegen nun die Blätter und die Farben verändern sich. Gleichzeitig endet nun auch der lange blaue Postsommer, Zeit für die Finissage und Zeit für ein Gespräch zwischen Bergisch Gladbach und Geringswalde, das ist ja schon Tradition zum Ende einer Postkunst-Aktion.

Michaela: Tabea, sag mal, hast du deine Sommerpöste nun endlich geöffnet? Immer wenn ich dich frage, sagst du mir, du wartest auf einen ruhigen Moment, um sie richtig zu würdigen. Ich könnte das ja nicht, so lange sammeln. Ich muss meine Post immer sofort öffnen, also jetzt nicht direkt auf dem Weg vom Briefkasten, schon mit ein wenig Ruhe, aber am selben Tag auf jeden Fall. Jetzt musst du dir einen ganzen Tag freinehmen, um deinen Stapel zu sichten.

Tabea: Ja, ich habe sie an diesem Wochenende geöffnet. Ich bin noch ganz berauscht! Selbstverständlich war das eine lebenstechnisch bedingte Ausnahme. Bei zukünftigen Projekten werde ich mich gleich auf die Post stürzen und meine Fensterbank bestücken.

Michaela: Meine Küche ist jedenfalls blau, schon seit Wochen und ich bin sehr froh, dass ich nach und nach die Wand mit all den wunderschönen Marken und Karten füllen konnte. Es passt gar nicht alles an die Wand, das Blau schwappt in andere Räume und auch in mein Studio.

Tabea: Ich hatte einen ganz besonderen Tisch mit all den ungeöffneten Briefen. Und das Öffnen war dann noch besser als Weihnachten! Hier mein Gabentisch:

Michaela: War das nicht wieder einmal grandios? Jedes Mal denke ich, die vergangenen Aktionen können wir nicht toppen, und dann wird es noch toller, oder? Ich bin total begeistert. Es gab so viele wunderschöne Ideen, so unterschiedliche Umsetzungen, von filigraner Schnitzkunst bis hin zu sehr freien Drucken, immer wunderbar eingebettet in ein Gesamtkunstwerk, oft eine richtige Geschichte. Alleine die vielen verschiedenen Arten, die Marke auf der Karte zu befestigen, haben mich total begeistert. Hättest du das erwartet?

Tabea: Selbstverständlich hätte man das ahnen können, dass unsere Postkünstlerinnen so kreative Lösungen finden ;o) Ich finde besonders gelungen, dass die Briefmarke nicht allein daher kommt, sondern dass sie einbezogen wurde in eine Geschichte. Und es bewegt mich, dass jede Teilnehmerin für sich einen Bezug und persönliche Erlebnisse mit dem Sommer Thema verbinden. Dies auch im Brief gestaltet und mitteilt. Eigentlich war ich ja heiß auf die Briefmarken. Vor meinem inneren Auge hingen sie schon in einem riesen Bilderrahmen. Doch nun, wie sollte ich es übers Herz bringen, diese Briefmarken aus ihrem jeweiligen wunderschönen Kontext zu rumpfen:

Katrin @blauvogelfeder

Michaela: Nein, sowas kann man nicht auseinander reißen, das werde ich auch nicht tun. Das geht gar nicht. Hast du gesehen, auf Instagram zeigten schon einige die Verarbeitung und Ausstellung der Karten und Marken. Guck mal, zum Beispiel hat Christine ein Buch nach deiner Waisenbindungs-Anleitung gebunden,

Auch Melanie hat ein wunderbares Buch gebunden, und dabei jeden Fitzel der Post benutzt:

Melanie @melaniemezera

Bei Christiane in Aachen ist die Küche sehr dekorativ geschmückt:

Christiane @momi_machts

Tabea: Es ist ein Wohlgenuss, zu sehen, dass schon so viele Teilnehmerinnen ihre Post archiviert haben. Ich werde euremeine Post nun auf meine Fensterbank legen und noch eine Weile bewundern. Ich denke, ich bleibe bei meiner Idee mit der Rahmung. Oder doch ein Buch? Oder beides! Ein herzliches Dankeschön an alle Sonder- und Regularpöste! Und schaut mal, was für kleine Herrlichkeiten zwischen den Briefmarken lagen:

Karla @kalli64bb

Michaela: Ja, wunderschön, das kleine Lepporello von Karla hat schon seinen Platz im Studio in meinen Setzkasten, da kann sie es im Oktober sehen, wenn sie endlich zum lange verschobenen Workshop zu mir kommt.
Spätestens zur Adventspost werde ich meine Küchenwand wohl wieder leeräumen und Platz schaffen für neue Post.
Eine Idee für die kommende Aktion haben wir ja schon, nicht wahr? Und Ende Oktober geht es damit auch schon wieder los. Zwischendurch haben wir ja noch die Herbstpost eingeschoben und wir hörten, in Bern beim Haupt-Verlag trudelt Post ein! Alle schönen Pöste, die bis zum 9. Oktober dort angekommen sind, nehmen noch am Gewinnspiel teil!

Es grüßen herzlichst.
Michaela und Tabea

Schöne Herbstpost

Herzlich Willkommen zur Herbstpost! Frühlingspost, Sommerpost und Adventspost gibt es traditionell jedes Jahr, aber eine Herbstpost? Davon träumen wir schon lange! Diese exklusive Aktion findet in Zusammenarbeit mit dem Haupt Verlag statt. Zur Veröffentlichung unseres Buches »Schöne Post« möchten wir zum Briefeschreiben inspirieren. Ihr dürfte euch freuen, denn, um an dieser Postkunst teilzunehmen, braucht ihr nur EINEN Brief an den Verlag schicken. Mit etwas Geschick und Glück könnt ihr einen Preis gewinnen und euer Brief wird im Haupt Online Magazin veröffentlicht.
Im Haupt Magazin gibt es heute ein ausführliches Interview mit uns beiden, schaut mal hier.

Die Herbstpost – Bunte Blätter

So kannst du teilnehmen
Gestalte einen Briefumschlag mit Inhalt zum Thema »Bunte Blätter« und schicke ihn an den Haupt Verlag. Ganz wichtig, schreib deinen Absender mit auf den Umschlag. Ob du einen langen Brief schreibst, eine Klappkarte gestaltest oder eine Zettelwirtschaft in den Umschlag steckst, das steht dir frei.

Unser Thema »Bunte Blätter«
Das Thema bestimmt automatisch den Farbraum. Lass dich auf die farbenprächtige Jahreszeit ein. Möchtest du direkt mit Blättern drucken? Inspiriert dich der Scherenschnitt in unserem Buch? Hast du Lust Blattgerippe in Stempelblöcke zu schnitzen? Die Technik ist frei.

Sende deine Herbstpost an:
Haupt Verlag AG
Marketing «Schöne Post»
Falkenplatz 14
Postfach
CH-3001 Bern

Termine
Projektstart: 16. September 2020
Am Gewinnspiel nehmen alle Briefe teil, die bis zum 9. Oktober 2020 im Verlag eintreffen.
Bekanntmachung der Gewinner*innen: 13. Oktober 2020

Jury 
Es handelt sich um keine Verlosung, die Mitarbeiter:innen des Haupt Verlages entscheiden, was für sie die schönste Post ist. Es liegt also in eurer kreativen Hand 🙂

Gewinne
Je 5 x das Buch »Schöne Post« mit signierter Autogrammkarte.

Social-Media
Wir freuen uns, wenn du deine Post unter #schöneherbstpost auf Instagram zeigst und @post.kunst.werk.blog und @haupt_verlag markierst.

Teilnahmebedingungen:
Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss: Alle Briefe, die bis zum 9. Oktober 2020 im Haupt Verlag eintreffen.

Schöne Post

Habt ihr es schon mitbekommen? Habt ihr es geahnt? Einige Eingeweihte wussten Bescheid, auch einige unserer Post-Kunst-Freundinnen, denn sie sind Teil dieses Projekts. Wir haben ein Buch geschrieben!

Gerade sind wir in den allerletzten Zügen, bevor es in den Druck geht und jetzt endlich dürfen wir öffentlich darüber reden. Im September erscheint im Haupt Verlag unser gemeinsames Buch »Schöne Post Papeterie gestalten, mit Handschrift spielen, Postkunst austauschen«

Unser Buch wird im Herbstprogramm des Haupt Verlages vorgestellt. Ihr könnt es nun auch beim Buchhändler eures Vertrauens bestellen. Darin blättern könnt ihr dann im Herbst.

Michaela: Wenn ich etwas nicht gut kann, dann ist das Geheimnisse bewahren. Ich bin halt ein ehrlicher Mensch. Deshalb fällt es mir extrem schwer, nicht über das zu reden, was mich gerade beschäftigt.

Tabea: Oh ja, das stimmt. Seit über einem Jahr planen, gestalten, fotografieren und schreiben wir an diesem Buch und es kam mir seltsam vor, nicht darüber zu sprechen. Dafür waren wir beide um so mehr im Kontakt. Täglich haben wir uns ausgetauscht, Fragen gestellt und beantwortet, Aufgaben hin und her geschoben, Seite um Seite gefüllt. Wir nennen unser Erfolgskonzept »Ping-Pong«. So machen wir es seit Jahren schon für die Postkunst. Eine von uns beiden wirft (pingt) eine Idee in den Raum und die andere spinnt sie weiter und pongt zurück. Weil das schon so lange so gut klappt, hatten wir vor Jahren bereits die Idee, ein Buch zu schreiben. Es sollte irgendwie mit kreativer Post zu tun haben.

Ein Blick in die Anfänge: Inhalte und Kapitel bestimmen und sie dann auf 200 Seiten verteilen. Ich habe Michaela ein paar Mal besucht, um Basisfragen zu klären.
Die Buchkapitel haben wir aufgeteilt. So mussten wir beide nicht in alle Themen eintauchen und haben uns die Arbeit geteilt.

Michaela: Diese Fotos hier sind nun ziemlich genau ein Jahr alt, man erkennt es an der Pfingstrose. Am letzten Maiwochenende 2019 haben wir in meinem Studio die erste intensive Arbeitseinheit eingelegt. Damals war ich gleichzeitig in der letzten Korrektur-und Abgabephase von »Stoff trifft Papier«, Buchüberschneidung, ganz schön anstrengend.

Tabea an Michaelas Schreibtisch

Vor einem Jahr gab es schon viele Ideen und eine grobe Kapitelstruktur. Das Gestaltungsraster, Farben, Schriften, Satzspiegel haben wir gemeinsam festgelegt und dann jede für sich gefüllt. Auch wenn für mich nun Buch Nummer drei war, habe ich sehr sehr viel gelernt. Tabea und ich ergänzen uns in unseren unterschiedlichen Arbeitsweisen sehr gut. Bei mir geht es oft schnell, und etwas huschi fuschi, Tabea tüftelt viel intensiver an den Feinheiten des Designs, ist kritischer und detailverliebter. Ich bin echt gespannt, ob ihr das unseren Seiten und Projekten im Buch ansehen könnt.

Ein Brief an Tabea in die Dünen von Terschelling. Auch wenn dieses Foto nicht im Buch vorkommt, war es für mich der Startpunkt dieses Projekts.

Während der Arbeit an dem Buch ist ganz viel Post zwischen Bergisch Gladbach und Geringswalde hin und her geflogen, die teilweise ihren Platz im Buch gefunden hat. Schon in den Osterferien 2019 erreichte uns die postive Rückmeldung des Haupt-Verlags, dass sie das »Briefbuch« – so war der Arbeitstitel – mit uns realisieren wollen.

Post von Tabea

Eigentlich wusste ich es schon aus der Arbeit an »Bunte Bücher«, aber trotzdem kam uns wieder die dunkle Jahreszeit in die Quere, in der es nur ganz eingeschränkte Fotozeitfenster gibt.

Und ja, vieles was ich gemacht habe … waren lebensbereichernde Umwege.

Tabea: Ehrlich gesagt müsste ich für ein weiteres Buch umziehen, so ungünstig ist das Licht in meinem Atelier. Arbeitsschritte fotografieren, das geht nur jetzt auf der Stelle, so mitten im Prozess. Da immer auf Schönwetter zu warten, das ging leider nicht.

Auch ich bin gespannt, ob das Konzept von unseren zwei Herangehensweisen und Sprachen funktioniert. Liebe Leserinnen, wir freuen uns über euren Eindruck!

Für das Buch habe ich mich intensiv mit Tusche und dem Mischen beschäftigt. Ich bin begeistert, ein Gewinn für mich selbst. Ich fühle mich nun im Element.

Ich fand es sehr aufregend, die Kapitel des Buches zu bestimmen. Nicht nur inhaltlich, auch im Ablauf. In welcher Reihenfolge macht welches Thema Sinn? Bauen die Themen aufeinander auf? Von Anfang an war klar, dass es unsere sehr spezielle Sicht auf das Thema ist. Und schnell stellte sich heraus, dass wir auf altes Material aus vergangenen Post-Kunst-Aktionen verzichten. Alle Fotos und Projekte wurden eigenst für das Buch gestaltet. Unsere Briefexponate sind echt.

Ein Brief-Exponat im Buch muss vieles können: Eine Technik veranschaulichen, dem Thema des Kapitels gerecht werden, ein Brief mit authentischem Inhalt an eine echte Person sein und gleichzeitig öffentlichkeitstauglich, einerseits inspirierend und andererseits jedoch nicht zu ausgefeilt und künstlerisch.

So, ihr Lieben, wir könnten natürlich noch so einiges aus dem Nähkästchen plauschen – für heute reicht das als Einblick. Es dauert ja noch ein Weilchen bis wir das Buch in den Händen halten können. Wir genießen nun den Sommer und zum Herbst haben wir dann ein schönes Buch voller Ideen. Die gute Nachricht (ich wiederhole mich): Ihr könnt das Buch bereits jetzt bei der Buchhändlerin eures Vertrauens vorbestellen.

Liebe Grüße
Michaela und Tabea