Adventspost 2020

Die Blätter verfärben sich hübsch und die Vorboten der Weihnachtszeit begrüßen uns an den Supermarktkassen. Schon den ersten Spekulatius gegessen? Traditionell bereiten wir uns in dieser Zeit auf die Adventpost vor. Was liegt zwischen dem bunten Aufflammen der Natur und der weihnachtlich heimeligen Deko? Klare, karge, neblige, feuchte, kalte Tage mit Weitblick in der Landschaft. Wir laden euch ein, zu einem winterlichen Spaziergang.

Winterspaziergang – Glasscheibendruck
Wir gehen raus in die Natur und atmen tief durch: kein Blattwerk und knalliges Blütenrauschen lenkt vom Wesentlichen ab. Die Jahreszeit, in der sich alles zurückzieht, um Kraft zu schöpfen. Wir blicken durch knorriges Geäst, schauen in den Himmel oder auf den Fußboden. Was liegt den da, erstaunlich was wir trotz Frost und Bodenkälte alles noch finden. Wir sammeln uns: reduzierte Farben, Gedankenwolken, Mitbringsel wie Zapfen, Steine, Gräser, Äste. Die Geräusche sind anders im Winter, findest du eine Farbe dafür? Die Strukturen der Blätter, Rinden, Steine treten hervor, wie kannst du sie festhalten?

Wie kommt der Spaziergang aufs Papier? Verdichtet sich deine Landschaft? Zeichnest du deine Fundstücke ab? Ein Stillleben, Flatlay, Dekoration? Hast du Fotos gemacht? In diesem Jahr wenden wir uns einer besonderen Monoprint-Technik zu, dem Glasscheibendruck. Im Vergleich zum Gelli-Print ist er härter, kontrastreicher und weniger geschmeidig, passend zum spröden Winter! Besonders am Glasscheibendruck ist, dass er sehr filigrane Linien erlaubt und somit direkt Zeichnungen abgebildet werden können. Auch für ungeübte Zeichnerinnen gut geeignet, denn Fotos und Skizzen können mit einfach gezeichneten Linien im wahrsten Sinne des Wortes »durchgedruckt« werden. Reizvolle Strukturen entstehen, eine angenehme Mischung aus Plan und Zufall. Es gibt viele Varianten, direkt mit dem Finger auf die Scheibe malen, flächig in vielen Schichten übereinander drucken oder mit Vorlagen Linien bzw. Strichzeichnungen auf das Papier bringen.

Den Teilnehmerinnen der Aktion stellen wir unsere Buchseiten aus »Schöne Post« zur Verfügung, die sich mit dem Glasscheibendruck befassen. Zudem werden wir zeitnah einen Post zum Thema »Winterliche Farbpalette und Glasscheibendruck« veröffentlichen.

Farbpalette
Passend zum Spaziergang suchen wir uns eine winterliche Farbharmonie. Wir möchten an unserer Mischtechnik feilen und uns weniger an den klassischen Weihnachtsfarben orientieren. Auf der Glasscheibe lässt es sich wunderbar mischen! Dafür haben wir euch inspirierende Farbpaletten herausgesucht (s.u. Inspirationslink pinterest). Fühlt euch frei, eure Winterfarben zu finden.

Das Prinzip
24 Teilnehmer gestalten 24 Postkarten und senden 23 davon am Tag X per Post an die anderen Teilnehmer des Projektes. Diesen Tag, an dem all deine gestalteten Postkarten bei den anderen im Briefkasten liegen sollte, findest du auf der Liste vor deinem Namen. So bekommen wir im Dezember täglich schöne Post. Am Ende haben wir einen sehr langen und vielseitigen Spaziergang auf 24 Karten. Ein winterliches Pot­pour­ri.

Projektdaten
Format: 12,5 x 17 cm Hochformat 
Thema: Winterspaziergang
Technik: Glasscheibendruck
Farbe: Winterfarbpalette
Material: Druck auf Papier
Postkarte: Stabiles Material ab 300 g/qm
Porto: 24 x 0,60 Euro (Kann sich durch Post aus dem Ausland oder durch starkes Gewicht erhöhen – erkundigt euch.)

Zeitrahmen
Aufruf und Anmeldung: 26. Oktober. bis 1. November 2020
Verschicken der Listen: bis 8. November 2020
Dauer: 1. bis 24. Dezember 2020

Noch Fragen?
Dann wäre es sehr schön, du stellst sie hier in den Kommentaren, dann können sie alle lesen, wir können sie für alle beantworten und alle können mitreden. Nächste Woche zeigt Tabea euch die Technik und das Farbenmischen nochmal ganz genau.

Die Anmeldung ist abgeschlossen!

Zubehör

Inspirationen:
Winterspaziergang Pinterest Board
Linda Germain Trace Monoprint

Marke zum Mitnehmen:

Die ganz besondere Verlosung

Dieser Beitrag enthält Werbung. Die drei Bücher »Handlettering« wurden uns auf Anfrage kostenfrei vom Bassermann Verlag zur Verfügung gestellt.

Einmal im Jahr erlauben wir uns diesen kleinen Spaß! Wir suchen 3 feine Gewinne für unsere lieben Teilnehmerinnen, die das Post-Kunst-Werk unterstützen. Wir möchten Danke sagen für eure Treue! Ihr macht die Postkunstprojekte nicht nur möglich, weil ihr kreative Briefe verschickt und im aktiven Austausch darüber seid. Dank euch konnten wir im letzten Jahr deutlich wachsen, von 47 auf 69 Steady-Abonnentinnen. Eure Unterstützung motiviert uns sehr!

Durchschnittlich machen derzeit 125 Damen bei unseren Postkunst-Projekten mit. 50 % der Teilnehmerinnen bilden also den Freundeskreis. Bald beginnt die Adventspost, wer vorhatte, sich für diese bei Steady anzumelden, kann den Lostopf gern noch »mitnehmen«.

Und so funktioniert es: Alle Grußkarten-Abonnentinnen wandern einmal in den Lostopf, die Wertbrief-Abonnentinnen zweimal und die Kulturpaket-Abonnentinnen sogar dreimal! Ihr seid automatisch im Lostopf, müsst also nichts weiter tun. Wir ziehen die Lose am 10. Oktober jede, die angemeldet ist, wird berücksichtigt.

Preis I. überreicht durch Mausita
Unser Haupthaupt-Preis: Michaelas neues Buch »Stoff trifft Papier« und zusätzlich das wundertolle Handletteringbuch
Preis II. überreicht durch Mausita
Das wirklich coole Handletteringbuch und ein original Sommerpost-Heft von Michaela
Preis III. durch Mausita überreicht
Das richtig feine Handletteringbuch und ein originales Bücherwesen von Tabea

Anmeldung zur Sommerpost 2019

Die Anmeldung ist abgeschlossen. Wir sortieren jetzt die Listen und dann kann es losgehen!

Der Sommer ist da! Endlich ist es wieder warm, wir laufen leichtfüßig zwischen all dem satten Grün herum und können die ersten Früchte genießen. Die Lebensgeister sind geweckt! Was haben wir vor? Lasst uns kreativ sein! Wohin mit all den Ideen und schönen Erlebnissen?

Sommer-Journal

Ein Gummiband-Buch für deine Sommer-Momente

Man kennt sie als Travellers Notebook, als Kreativbuch oder als Fauxdori. Es sind Buchhüllen mit eingebauten Gummibändern, in die austauschbare Hefte eingehängt werden können. Die Cover können aus Leder, textilen Materialien oder auch aus festen Karton sein. Wie nennen sie Gummiband-Buch. Wichtig ist die Füllung, die ist in diesem Jahr unsere Sommer-Post:

Gemeinsam gestalten wir kreative Blanko-Hefte, die wir flexibel in unser eigenes Cover einhängen können. Praktisch zum Austauschen und Ergänzen! Perfekt zum Einfangen all der schönen Erlebnisse, die uns in diesem Sommer begegnen.

6 Hefte im Format DIN A5 gehen auf die Postreise, während du eins für dich behältst. Woche für Woche bekommst du ein Heft von einer Postkünstlerin zugeschickt, sodass du schon bald deine Kreativität in deinem Travellers Notebook, Kreativbuch oder Künstlerbuch einfangen kannst. Am Ende der Aktion hast du 7 Hefte  erhalten. Das Gummiband-Buch, in das du diese Hefte einklemmen kannst, gestaltest du für dich selbst. Dazu unten mehr.

Die Blanko-Heft bestehen aus 5 Bögen + Umschlag, die in einer Lage gebunden werden. Blättern kannst du dann durch 20 Innenseiten pro Heft. Das Material ist frei: Stoff, Papiersorten, Vintage- und Collagenmaterial … sei vielfältig und gern exotisch. Gestalte die Lagen so, dass sie zum Weitermachen und Ergänzen einladen. Finde die Balance zwischen der eigenen Gestaltung und dem Freiraum, die ein Journal braucht, damit die Ideen der anderen einziehen können. Es bietet sich an, den Umschlag des Heftes besonders schön zu gestalten. Hier geben wir euch ein Motiv-Thema zur Hand:


Vögel dürfen flattern, fliegen, brüten und gackern!


Der Schwerpunkt liegt, wie immer bei unseren Post-Kunst-Projekten, auf dem Entwickeln eigener Ideen für Stempel, Muster, Figuren und Farbzusammenstellungen. Verzichte bitte auf fertige und gekaufte Vorlagen. Lies dir gern noch mal unsere Philosophie durch! Selbstverständlich kannst du, wenn du Collagieren möchtest, Vintagematerial verwenden. Dieses Projekt eignet sich sehr gut, um Schnipsel aus vorherigen Aktionen zu verwerten oder die Lieblingstechnik frei anzuwenden, zu vertiefen oder neu zu entdecken.

Wir möchten es uns zur Gewohnheit machen, Bonusmaterial herzlich willkommen zu heißen. Wer Lust, Zeit und schöne Ideen hat, kann sich in Sache Brieffreundschaft austoben und Extras mit in die Briefe packen. Schau in unsere Inspirationsliste, es gibt viele Möglichkeiten Täschchen, Umschläge, Laschen und Co in unser Gummiband-Buch einzuhängen.

Eure Ergebnisse sammeln wir, wie gewohnt, in einer Link-Liste und auf Instagram wird es wieder einen regen Ausstausch geben. Wir freuen uns darauf!


Das Prinzip
7 Teilnehmerinnen gestalten 7 Hefte und senden 6 davon an Tag x per Post an die Teilnehmerinnen ihrer Liste. Die Liste versenden wir per Mail an dich. Vor deinem Namen auf der Liste steht die Woche, in der deine Post bei allen anderen ankommen sollte. Du verschickst deine 6 Briefe also gleichzeitig und achtest darauf, dass sie noch in »deiner« Woche bei den anderen landen. Im Gegenzug erhälst du 6 Wochen lang schöne Post von deinen »Kolleginnen«.

Projektdaten
Format: ca. DIN A5 Hochformat (leichte Abweichungen durch Beschneiden sind nicht schlimm)
Technik, Farbe, Material: frei
Umfang: 7 Stück
Heft: 1 Lage gebunden aus 5 Bögen, also 20 Seiten, + Umschlag
Motiv: Vogel
Bonus: gern
Porto: 6 x 1,55 Euro
(je nach Aufwand, kann sich durch Teilnehmer aus dem Ausland erhöhen)

Zeitrahmen
Anmeldung: 24. bis 30. Juni 2019
Listen verschicken bis: 7. Juli 2019
Start: 22. Juli 2019

Anmeldung
Unser Anmeldetool sortiert die Teilnehmerinnen nach dem Zeitpunkt der Anmeldung chronologisch. Leider können wir terminliche Sonderwünsche nicht berücksichtigen. Bitte frag uns nicht, ob wir dich umsortieren können. Melde dich an, warte auf deine Liste und tausche gegebenenfalls mit Teilnehmerinnen in deiner Gruppe. Dies klappt wunderbar! Wenn du merkst, dass du deinen Termin nicht einhalten kannst, informiere bitte ebenso deine Gruppe, ihr könnt tauschen und euch unterstützen.

Inspiration
Unser Pinterestboard
Rachel Hazell • The Travelling Bookbinder • Instagram
live it love it make it • Anleitung Fauxdori • Blog
Mnemori • Instagram
#junkjournal • Instagram
Mia Vibes • Journaling • Instagram
Sophie Decort • Books & Journals • Instagram
Birds Magazine • Instagram
Birgit Farmer • Viele Vögel • Instagram
Reisebuch-Ideen • archzine.com
Travellers Notebook aus Leder Anleitung • You Tube
DIY Midori Style Travelers Notebook • You Tube
How to Add 5 Inserts Into a „Midori,“ • You Tube

Frühlingspost-Finissage

Finissage, das klingt nach Abschluss und Ende, dabei ist uns viel eher nach: »Herzlich willkommen!« oder: »Leg los!« oder nach: »Schreib mal wieder!« Denn dies strahlt unsere Frühlingspost aus! Wie wäre es, wir verschicken ein paar liebevoll gestaltetet Briefsets an gute Freunde oder an die Familie? Die Kärtchen, Umschläge und Etiketten sehen so einladend aus und sind noch unbeschrieben. Finissage bedeutet in diesem Frühling also nicht, dass Ruhe in den Briefkästen einkehrt.

Tabea: Da mir die Winterpost so gut gefallen hat, durfte sie sehr lange auf dem Fensterbrett liegen bleiben. Doch eines Tages, bei Sonnenschein, fand der Wechsel von Schwarz zu Pastell statt. Was für ein Kontrast! Anfangs dachte ich noch, es könnte mir gelingen, die wunderschönen Briefumschläge und Karten einlagig abzulegen. Brief um Brief trudelte ein, ich öffnete sie staunend und stand dann vor der langen Fensterbank und habe überlegt, welches Kunststück nun welches Kunststück überlagern darf. Mittlerweile wölbt sich in einem Farb- und Musterrausch die liebliche Post und bildet Hügel, Haufen und Stapel. Und bei dir? Wie ging es an deiner Magnetwand zu?

Michaela: Nix Magnetwand, die hat auch mal Alltagsdienst und muss in diesem Frühjahr Büchereifristzettel, Arzttermine, Kalender, Einladungskarten, Fische und einfach nur private Post tragen. Außerdem wären die dicken Umschlagspäckchen zu schwer für die Wand. Ich habe mir im Wohnzimmer einen Frühlingspost-Altar eingerichtet. Als Hintergrund dient an der Wand ein tolles nepalesisches Blumenpapier in Frühlingsfarben, alles andere kam nach und nach dazu, zum Beispiel die Wimpelkette! Aber ich muss zugeben, dass ich einige Postpäckchen noch gar nicht richtig auseinander gerissen habe. Die viele Post sammelt sich einfach in der Schachtel, die schon viel zu voll ist.

Tabea: »Altar« ist gut! Und toll, wie manche mit dem »Bonus« gespielt haben! Es gab viele Extras in Form von Kärtchen, Etiketten, Stanzereien, Aufklebern, Lesezeichen und Anhängern. Es wurde verziert, gestempelt und gestanzt. Im Grunde waren das Liebesbriefe. Ich würde sagen, unser Thema »Brieffreundschaft« ist wunderbar aufgegangen! Vielen Dank allen, die sich so auf das Thema eingelassen haben! Ich habe noch nicht entschieden, welche Sets bei mir bleiben und von welchen ich mich trennen kann …

Ein wunderschönes Gesamtwerk von Heike @buntewerkelei

Michaela: Oh, der Bleistift! Den habe ich nicht bekommen. Dafür einen Magneten und ein Briefmarken-Sammelbuch. Ja, das ist echte Brieffreundschaft und wird hoffentlich den Briefstrom nicht mehr abreißen lassen. Ganz entzückt war ich auch von diesen ausgewöhnlichen Briefumschlägen innen und außen:

Umschlag-Variationen von Katharina Kucharek @katharinakucharek
Umschlag-Variationen von Katharina @katharinakucharek

Tabea: Ja, diese Umschläge sind mir auch aufgefallen. Es gibt viele schöne Ideen, denen ich gern nachgehen möchte. Immer wieder interessant, wie aus der Grundidee, bestehend aus Technik und Farbe, so viele unterschiedliche Dinge entstehen können. Allein die Kleisterei! Beim Kleistern musste ich mich sehr konzentrieren, denn schnell wurde klar, wie viel Potenzial diese Technik hat. Um mich nicht zu verzetteln, habe ich mich – nach einigen Experimenten – auf das Wesentliche konzentriert: Pastell und Läusekamm. Manchmal gab es einen Ausrutscher in Schwarz, auch hatte ich plötzlich eine Version in Magenta vor mir liegen und ich fragte mich, wie wäre es wohl, wenn ich Weiß auf Eierschalen-Weiß teste? Selbstauferlegt brauchte ich jedoch eine Menge Papier in Pastell und dachte mir, das gelingt mir nur, wenn ich mir zwischendurch auf die Finger klopfe und alle Versuche (jenseits der Projekt-Palette) auf später verlege. Am Ende hatte ich dann gerade so viele Bögen, dass ich genau 9 Sets zusammenbekommen habe.

Michaela: Meinen Kleisterprozeß habe ich ja schon in meinem Blogpost beschrieben. Meine Papiervorräte reichten auch so gerade eben. Ein paar einzelne Umschläge und Karten aus meiner Produktion sind noch da, die verschicke ich nach und nach. Eine Karte aus dem nun großen Brieffundus habe ich auch schon als Geburtstagskarte verschickt. Aber ich als notorische Selbermacherin stecke jetzt in einem Dillema. Irgendwie habe ich immer den Anspruch, meine Post selbst zu gestalten. Und jetzt habe ich eine Kiste voll mit tollen Karten und Umschlägen der anderen. Wenn ich die nun verschicke, denken dann meine Adressaten, die Karte hätte ich gemacht? Also schreibe ich am besten immer einen Abschnitt dazu, der die Postkunst erklärt. Wir sollten uns ein Post-Kunst-Label ausdenken, das wir dann darauf kleben: „Diese Karte ist im Rahmen der Frühlingspost-Aktion 2019 von XXX entstanden“, oder so ähnlich. Was meinst du dazu?

Tabea: Daran habe ich auch schon gedacht. Bei mir ist es ähnlich, wenn ich private Post verschicke, verwende ich schon seit Jahren nur eigene Gestaltungen. Würde ich diese wunderschönen Post-Kunst-Werke verschicken, wäre ein Info-Zettelchen sehr hilfreich. Lass uns ein Label gestalten!

Michaela: Das machen wir, wenn wir nächste Woche an einem Tisch sitzen!


Wir melden uns schon bald mit einem 100%-Vollformat-Sommer-Post-Teaser per Newsletter bei unseren Unterstützerinnen.
Bleibt dran, es geht ganz bald weiter!
Und sind sehr gespannt auf eine neue Runde!

Bis dahin in aller Frische:

Tabea und Michaela

Hashtag und Affenschaukel

Ich und Du und Social-Media

Vor einiger Zeit haben wir diesen Post zum Thema Social Media veröffentlicht. Sehr gefreut haben wir uns über eure rege Anteilnahme. Es ist doch interessant, wie unterschiedliche jede von uns Social Media wahrnimmt und nutzt. Und natürlich auch klar, dass jede ihren Weg geht und persönliche Vorlieben und Abneigungen pflegt. Doch wir haben nicht nur im Blog und auf Instagram diskutiert und ausgetauscht, es kam sogar die Idee auf, das Thema weiter zu vertiefen. Christiane @momi_machts hat uns einige Tipps zugemailt zum Thema Öffentlichkeitsarbeit auf Instagram! Also los gehts:

Als Tabea und Michaela im Sommer ihre sehr interessante Social Media Diskussion hatten, konnte ich mich mal wieder nicht zurück halten und habe einiges an Senf dazu getan. Instagram und Blogs sind ja wunderbare Medien, aber die Kommentarfunktion eigenet sich nicht unbedingt dafür, ein paar Anleitungen oder Hilfestellungen zu geben.

Was erwartet Euch hier? Eine kleine Hilfestellung zu Instagram, eine kleine hoffentlich einfache Anleitung zu Häshtägs und Affenschaukeln. Oder zum Kreuz-Vorzeichen, womit wir hier schon die Crux haben:

Was ist das alles? Brauche ich das? Auch wenn ich nur meine Bilder zeigen möchte?

Antwort ist ein klares Jein.

Aber erst einmal eine kleine Begriffserklärung – die ihr sicherlich zu Dutzenden und Abertausenden auch im Netz finden könnt. Aber wenn das hier auf dem Blog geschieht, lesen es vielleicht mehr, oder?

Affenschaukel oder At-Zeichen oder einfach @

Das erhält jede automatisch, wenn sie sich bei Instagram anmeldet und es bedeutet, dass nach dem @ ein Account kommt (ähnlich wie bei der e-Mail-Adresse).

Den Account des Post-Kunst-Werk-Blogs bezeichne ich so auf Instagram: @post.kunst.werk.blog (Keine Bindezeichen, die funktionieren nämlich ganz und gar nicht auf Instagram!) oder @tabeaheinicker oder eben @muellerin_art.

Wozu brauche ich das?

Wenn Du jemanden in Deinem Text taggen (erwähnen, ansprechen) möchtest, dann machst Du das mit dem Account, der Affenschaukel. So bekommt die Person mit, dass sie auf Instagram erwähnt worden ist und könnte darauf reagieren. Zum Beispiel:


»Liebe Tabea @tabeaheinicker, ich habe übrigens Deine Post bekommen und liebe Michaela @muellerin_art, Deine Post ist auch da, danke.«


Du kannst auch jemandem auf dem veröffentlichten Foto markieren. Bei der Postkunst brauche ich das nicht? Weil es keine Porträts sind? Aber ich kann die Markierung verwenden, um die Urheberin, die Künstlerin zu erwähnen (Copyright, Urheber, Autorin). Das finde ich sehr nett, weil ich zum einen klar mache, wer es gemacht hat, damit das Urheberrecht und die Autorinnenschaft respektiere – und Respekt ist etwas, was wir alle gerne haben, vor allem, wenn es uns selbst betrifft. Also können wir das auch anderen schenken.

Und zum anderen hat das einen großen Vorteil für mich, wenn das alle tun: Meine eigenen Werke, die von anderen gezeigt werden und so markiert sind, erscheinen in einer besonderen Liste in meinem eigenen Account! Und wenn das alle machen, dann findest Du Deine eigenen Werke ganz schnell und einfach bei den anderen!

Du kannst Personen markieren, wenn Du das Foto hochlädst oder wenn Du nachträglich den Beitrag bearbeitest. Wie man das macht, sieht man am besten auf den Beispielbildern unten: Wenn Du das Foto hochlädst, rechts neben Deinem Account auf die 3 Punkte klicken, dann öffnet sich ein Menu, nun auf »Bearbeiten« klicken.

Klicke in das Feld »Personen markieren« und schreibe die Account-Adresse hinein, z.B. @post.kunst.werk.blog. Nach dem Veröffentlichen wird die Person informiert, dass sie erwähnt wurde.

Wenn Du selber in einem Beitrag einer anderen markiert wurdest, dann erscheint dieser Beitrag auf einer Seite in deinem Account, es gibt leicht unterschiedliche Ansichten ob Smartphone oder Webansicht.

Wie findest du diese Liste? Klicke in deinem Acoount, über deinen eigenen Posts das rechte der drei Symnbole an:

Und tada! Diese Liste ist öffentlich, für alle sichtbar.

»Häshtägs«, bei Musikern auch Doppelkreuz oder Raute: Hashtag: #

dieses Zeichen wird verwendet, um mein Foto mit einem »Tag«, ein Label, ein Etikett, einen Oberbegriff zu versehen, unter dem mein Foto auch aufgeführt wird.

Bei den Post-Kunst-Werk-Aktionen wird zum Beispiel  #postkunstwerk #postkunstwerkblog #adventspost2018 verwendet (einfach den Beitrag zu dem jeweiligen Post-Kunst-Werk Aktion anschauen, welche Hashtags verwendet werden. Das sind dann auch die, die verwendet werden können, um alle Beiträge aus dieser Aktion aufzulisten.

Hier zum Beispiel die Browseransicht am Tischrechner des #postkunstwerk:

(Klickt ihr nun in das Adressfeld des Browsers, erfahrt ihr übrigens die Webadresse dieser Seite. So könnt ihr Beiträge und Hashtags auch in Blog-Posts verlinken)

Versuch eines Beispiels, was passiert, wenn ich Hashtags nicht verwende oder wenn ich sie verwende: Ich Veröffentliche ein Foto auf Instagram ohne Hashtag # oder ohne jemanden zu erwähnen @. Dann wird mein Foto nur gefunden, wenn mich jemand abonniert hat oder wenn jemand auf meinen Account geht. Habe ich Millionen von Follower, ist das kein Problem, das Foto wird gelikt und damit weiter verbreitet.

Bei uns ist das eher so, dass wir nicht ganz so viele Follower haben. Und ehrlich, wer auf Instagram ist, möchte schon gerne ein bisschen Anerkennung in Form von Likes und Herzchen haben, oder? Warum sonst lade ich Fotos hoch? Ein bisschen Bauchpinselei mögen wir doch schon, oder?

Ok, ist nur bei mir der Fall.

Damit mehr Leute mein Foto sehen, füge ich Hashtags hinzu. Denn unter jedem einzelnen Hashtag werden alle Beiträge gelistet, die diesen Hashtag verwenden. Ist klar, oder?

Und damit ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass mehr Leute es sehen können. Und seitdem man auf Instagram auch Hashtags abonnieren kann, ist es umso wichtiger, daß ich die richtigen Hashtags verwende.

Eigene Galerie erstellen

Meine Fotos werden also unter Hashtags gelistet. Jeder kann Hashtags erfinden. Was mitunter zu sehr lustigen Wortkettenungetümen führt. Ich kann meine eigene Fotos also unter einem ganz speziellen Hashtag auflisten, den garantiert keine andere verwenden möchte. Wer möchte schon so ein Hashtag-Ungeheuer benutzen wie:

#adventspost2018_momi_machts? Oder #adventspost2018_gruppe1?
Stimmt, zu lang, zu viele Sonderzeichen.

Aber ich mag so etwas, weil ich damit alle meine Beiträge zur Adventspost 2018 auflisten kann. Oder aber alle Beiträge meiner Gruppe zeigen kann. Wenn die anderen aus meiner Gruppe den gleichen Hashtag verwenden, kommt eine wunderbare Galerie zusammen.

Verlinken

Diese Hashtags können übrigens auch sehr gut hier auf dem Blog verlinkt werden: Ihr fügt den Link, der den Hashtag enthält in das Inlinkz Tool ein (z. B. könnt ihr gleich hier mal üben). Ihr braucht dann noch ein Bild, dass Ihr wohl hochladen müsst und schon könnt Ihr die gesamte Galerie der Adventspost der Gruppe 153 verlinken.

Und wenn mich jemand fragt, was denn diese Post-Kunst-Aktion sein soll, dann kann ich meine Galerie zeigen. Und muss nicht Blumen – Garten – Workshop – Stempel – etc. Beiträge durchscrollen. Auch wenn es natürlich schöne und interessante Beiträge sind. Aber das ist eine andere Geschichte.

So, jetzt gibt es noch ein kleines Aber: bitte fangt jetzt nicht an, alle Eure alten Beiträge, bei denen Ihr Michaela oder Tabea erwähnt habt, neu zu verhashtagen (welch ein Wortungetüm). Weil dann kommen Eure alten Beiträge aus irgendwelchen Instagram-Algorithmen-Gründen wieder in die aktuelle Timeline hinein und Michaela und Tabea kommen aus dem Wundern nicht mehr heraus, wenn auf einmal die schwarz-weiße Adventspost lauter bunte Streifen bekommt, weil die alten Fotos hochploppen. Und es dürfte ziemlich nerven, wenn auf einmal 100 Benachrichtigungen auftauchen, Michaela sei hier und Tabea sei dort erwähnt worden.

Kontrolle

So, alle klugen und g’scheiten Anmerkungen und Ideen zu Hashtag funktionieren nur, wenn Ihr – eh klar – nach Veröffentlichung Eures Fotos auch kontrolliert, ob

  • die Hashtags funktionieren (KEINE Leerzeichen nach dem #)
  • die richtigen # gesetzt sind (kunstpostwerk ist zwar sicherlich nett, aber nicht das hier gemeinte)
  • die Hashtags zu Beiträgen führen, mit denen Ihr nicht unbedingt in Verbindung gebracht werden wollt. Wie man die nachträglich korrigiert, wisst Ihr ja jetzt: zurück zum Anfang, da steht’s beschrieben zum Nachlesen.

Und wer jetzt noch Fragen hat, ich werde gerne versuchen, die zu beantworten, ABER ich kenne Instagram nur auf 2 Arten: auf meinem Smartphone und auf dem Laptop. Alle anderen Formen und Apps und Helfer-Programme kenne ich nicht und kann auch nix dazu sagen.

So, viel Freude mit dem Verhashtagen und Bearbeiten und Erfinden von netten oder sinnvollen, lustigen oder sortierlastigen Hashtags.

Und noch viel mehr Freude mit den Beiträgen, die Ihr alle in der nächsten Zeit noch zeigen wollt, denn um die geht es doch. Ich freue mich sehr, wenn ich neue Accounts unter #postkunstwerkblog oder #adventspost2018 finden werde.

Eine schöne Adventspost 2018 wünscht . Christiane von @momi_machts