Sommerpost 2022

Hallo im Sommer, liebe Postfreundinnen, gerade erst haben wir die letzten Gedankengarten-Büchlein erhalten und blättern noch durch die zauberhaften Seiten. Da haben wir gar keine Lust, den Garten zu verlassen. Also, lasst uns draußen bleiben, Blätter und Blüten bestaunen, Muster und Strukturen finden, die Natur festhalten und bündeln.

Die Anmeldung zur Sommerpost ist abgeschlossen.
Die Listen verschicken wir spätestens bis zum 3. Juni 2022.
Ab dem 18. Juli 2022 landen dann die ersten Sommerbündel in den Briefkästen.


Sommerbündel: Pflanzendrucke in Sepia & Indigo


Pflanzendruck

In diesem Sommer wollen wir euch die Möglichkeit geben, ganz unterschiedliche Techniken auszuprobieren, um Blätter und Blüten abzubilden. Blattstrukturen, Blütenformen, Gräserlinien: Die Natur bietet die allerschönsten Motive. Es gibt so viele Techniken diese festzuhalten, ohne zu zeichnen oder zu fotografieren. Vielleicht wolltet ihr schon immer echten Ecoprint ausprobieren? Dann ist das die Gelegenheit. Oder ihr nutzt die Kraft der Sonne für Cyanotypie und Sonnendruck. Ebenso gut könnt ihr die Pflanzen im Direktdruck oder über die Gelliplate abbilden, sucht euren Weg und testet aus, auf Papier und Stoff.

Du kannst dir eine oder mehrere Techniken aussuchen und experimentieren, vielleicht mischst du auch die Techniken oder erfindest deine eigene? Ob du einen Spaziergang machst und Inspirationen sammelst, um sie Zuhause am Arbeitstisch zu bearbeiten oder ob du gleich in der Natur loslegst, mit dem Drucken und Gestalten, das sei dir überlassen. Binde den Sommer mit ein in dein Tun und lass die Natur für dich arbeiten. Erlaube dir den Sommerflow und lass dich treiben.

Wichtig ist uns bei diesem Projekt der direkte Umgang mit den Pflanzen. Es geht nicht um Abstraktion oder illustrative Interpretationen von Blumen und Gräsern.


Sepia & Indigo

Beim Ecoprint kommt die Farbe aus Blatt und Blüte, das Papier oder der Stoff wird gebeizt, die Beize bestimmt die Farbstimmung mit. Die Ergebnisse finden sich in einem Spektrum von Sepia und Brauntönen, mal mehr rötlich, mal gelblicher. Nennen wir es Naturbunt! Die klassische Cyanotypie funktioniert nur in Indigoblau. Damit die anderen Techniken, bei denen du die Farbe selbst bestimmen kannst, zu diesen Naturdrucken passt, bewegen wir uns auch hier in diesem Farbraum zwischen Indigo und Sepia. Also kein knalliges Grün, Pink oder Rot! Wir freuen uns auf einen farblichen gemeinsamen Nenner, denn alle Arbeiten werden am Ende gut zusammenpassen.


Material und Format

Das Format legen wir diesmal nicht so genau fest. Mach dir keinen Kopf und fühl dich frei. Wir bewegen uns zwischen kleinen Quadraten 10 x 10 cm und einem DIN A4 Bogen, sämtliche Zwischengrößen sind willkommen. Schaut einfach, was für euch passt und mixt gerne groß und klein im offenen oder geschlossenem Format. Wählt schöne Papiere oder Stoffe als Basis für euer Tun. Verzichtet auf bereits gemusterte/bedruckte Grundlagen und meidet Plastik. Verwendet gerne weiße, naturweiße oder bereits in natürlichen Farben (im Sinne unseres Farbspektrums) getöntes Ausgangsmaterial: federleicht, rustikal, glatt, bütten, kompakt, transparent, gewebt, geschöpft, fransig. Entscheidet selbst, ob ihr ein- oder beidseitig arbeitet.

 
Sommerbündel

Am Ende habt ihr einen großen Stapel Drucke in unterschiedlichen Formaten, den ihr zu 7 schönen gemischten Bündeln schnürt und jeweils an die Teilnehmer.innen eurer Postkunst-Gruppe schickt. Es sollten mindestens 5 Papiere/Stoffe pro Bündel verarbeitet werden. Wir vermuten, ihr werdet eskalieren, mehr ist also erlaubt. Ein Fundus an Material, aus dem jede ihre eigenen Kreationen schaffen kann, ob gemischte Stoff-Papier-Büchlein, kleine Patchwork-Projekte, Collagen und vieles mehr. Ausdruck des Sommers!


Das Prinzip

7 Teilnehmerinnen gestalten 7 Sommerbündel und senden 6 davon an Tag X per Post an die anderen Teilnehmerinnen auf der Liste. So hat am Ende jede eine fulminante Auswahl an sommerlich floralen Musterbögen für die private Weiterverarbeitung.


Projektdaten

Format: zwischen 10 x 10 cm und Din A4 (offen oder geschlossen)
Technik: Pflanzendruck, Ecoprint, Sonnendruck, Cyanotypie …
Thema: Sommerbündel
Farbe: Sepia & Indigo
Material: Stoff und Papier Umfang: 5+ mal Teilnehmer.innen
Porto: 7 x 1,00 Euro oder je nach Aufwand 1,65 Euro (bis 500 g)
(je nach Aufwand, kann sich durch Teilnehmer.innen aus dem Ausland erhöhen)


Zeitrahmen

Anmeldung: 20. bis 26.6.2022
Listen verschicken bis: 3.7.2022
Start: 18.7.2022


Anmeldung
Du kannst dich über diesen Link bei Google Forms anmelden. Falls du dich bei Google nicht anmelden willst, kannst du uns auch ausnahmsweise eine Email mit allen Daten schicken an: post@post-kunst-werk.de. (Vorname Name, Straße Nr, PLZ Ort, Land, Email, Instagram, Blog….)


Inspiration

Pflanzendruck – Unser Pinterestboard

Ecoprint: Der Farbstoff der Pflanzen selbst zaubert sich auf den Druckstoff. Beizen und Kochen und das Wissen darüber, welche Blätter gerne ihre Farbe abgeben und welche nicht, ist eine kleine Wissenschaft. Ein tolles Sommerexperiment. Die Experten in Ecoprint sind Brunhilde Scheidmeyer und Fritz Jeromin. Viele Infos findet ihr im Jeromin Blog und alle Materialien in ihrem Shop. Hier gehts zu den Workshops. Sehr interessant: Mein Zaubergarten und Erfahrungen von edelART

Blätterzauberberei – Michaela Müller


Cyanotypie: Der Untergrund wird mit einer lichtempfindlichen Lösung bestrichen und trocknen gelassen. Auf diesen beschichteten Grund wird dann ein Motiv gelegt und UV-Licht ausgesetzt. Nach dem Belichten wird das Motiv abgenommen und die Reste der Lösung ausgewaschen. Das Motiv ist nun fest auf dem Stoff oder dem Papier.

Basisanleitung – Jeromin


Sonnendruck oder Wärmedruck: Stoff oder Papier wird angefeuchtet und mit hochpigmentierter Farbe eingestrichten, die gepressten, aber nicht zu trocknen Pflanzen werden darauf gelegt. Alles trocknet in der Sonne an einem windstillen Ort. Pigmente wandern unter den abgedeckten Stellen in die schon trockenen Bereiche, dadurch entsteht ein Negativbild. Es eignen sich Seidenmalfarben, flüssige Acrylfarben, Tuschen.

Bunte Sonnendrucke – Michaela Müller


Direktdruck: Die Pflanze selbst ist der Druckstock. Die Blätter werden dünn mit Farbe bestrichen und direkt auf Papier oder Stoff abgedruckt. Der Druck kann mit den Händen ausgeübt werden, aber auch mit Hilfe einer Druckpresse. Es eignet sich Linoldruck, Acryl- oder Tiefdruckfarbe auf Papier, Textildruckfarbe für Stoffe.

Naturselbstdruck – wikipedia


Gellidruck: Monotypie mit Hilfe der Gelantineplatte haben wir bei der letzten Adventspost ausgiebig gemacht. Auf der weichen Druckplatte wird die Farbe dünn ausgerollt, die leicht gepressten Pflanzen aufgelegt, ein Papier darüber und mit den Händen durchgedruckt. Der erste Druck bildet die Negativform der Blättter ab, im zweiten Druck bilden sich die feinen Strukturen ab. Es eignet sich Acrylfarbe (lieber langsam trocknende), super Ergebnisse mit AKUA Intaglio Ink, Linoldruckfarbe auf Papier, Textildruckfarbe für Stoffe.

Monotypien mit Gräsern – Gerda Lipski

Blaue Wände: Sommerpost Finissage

Das wars mit dem blauen Sommer. Die erste Post-Kunst-Aktion in unserem neuen digitalen Zuhause ist abgeschlossen. Zeit für die Finissage. Für die Abschlussausstellung nehmen wir euch mit zu uns nach Hause. Leider liegen Geringswalde und Bergisch Gladbach über 500 km auseinander. Am Sonntag gab es bei Tabea eine echte Ausstellung im Haus, zu der ich leider nicht kommen konnte.

Wir kommunizieren fast nur über E-Mail und ein bischen über Whatsapp, ein fast täglicher Austausch über Projekte, Ideen und Privatkram. Ein Email-Ping-Pong, bei dem meist was Gutes herauskommt. So wollen wir heute auch den Abschluss der Sommerpostkunst gemeinsam schreiben und euch zeigen, wie es bei uns so läuft.

Tabea, zeig mal Bilder deiner Ausstellung!

Spontan. Eine kleine Post-Kunst-Werk Sonderausstellung konnte ich für Sonntag in unserer bestehenden Ausstellung integrieren. Es wurden zum »Tag des offenen Denkmals« Aquarelle aus dem Nachlass Eberhard Heinicker gezeigt. Dank meiner prallen Postkunstkisten waren die Vitrinen schnell gefüllt. Es hat Freude gemacht, die Themen der Aktionen zu drapieren.

Für mich eine wunderbare Vernissage-Finissage zum Ausklang der Sommerpost. Umzingelt von Werken der letzten Jahre, hängen die blauen Stoffläppchen in bester Gesellschaft.
 

Schön, dass du alles nochmal rausgekramt und herrlich beschriftet hast.
Was ist das da unten rechts denn für ein Bild? Das ist aber keine Postkunst?

Noch ein bisschen Kinderkunst von der Ausstellung davor. Der Zeitpunkt, wenn die kleinen Menschen noch nicht professionell alphabetisiert wurden, ist der beste für ganz große Kunst.
Liebe Michaela, was hast du denn so vor mit deiner Sommerpost?
Ach, Kinderkunst-Zeit, die schönste Zeit, genieß sie mit deinen noch Kleinen.

Die Sommerpost? Ein paar feine Sonnendrucke habe ich ins Wohnzimmer in Stickrahmen gehängt …

und mir eine passende Sonnendruck-Vase aus Snappap dazu gesonnendruckt. Auf dem Material funktioniert die Technik mit der verdünnten Seidenmalfarbe auch gut.
Der Großteil der Stoffe hängt noch im Arbeitszimmer an der großen Pinnwand, die dafür zu klein ist. In den langen Wintermonaten sollte ich mir daraus einen Sommerquilt nähen, oder ganz viele Bücher damit beziehen, oder jede Menge Taschen nähen. Mal sehen …
Ich weiß auch noch gar nicht, worum sich dieses Jahr die Adventspost drehen wird. Es gab schon Anfragen. Aber ich weiß, wir hecken wieder was schönes aus, nicht wahr, Tabea?
Aber nicht so öffentlich, und es dauert noch ein bischen.

Ja. Ich hab Ideen für den Advent! Ehrlich gesagt sogar was tolles für Frühling und Sommer und den nächsten Winter …

Gern können wir und könnt auch ihr die Linky-Listen nutzen, um Ergebnisse zu zeigen. Ihr könnt euch Zeit lassen, die Listen bleiben einfach dauergeöffnet. Vielleicht finde ich bei euch noch Inspirationen für meine Stöffchen. Ich bin schon glücklich, wenn sie Kante auf Kante in meinem Regal liegen. Ich werfe ihnen dann hin und wieder verliebte Blicke zu. So wie ich es mit den Fisch-Stoffen zu halten pflege.

Blaue Wiese im Wellengang

Der Sonnendruck-Sommer hat Halbzeit, die blaue Welle schwappt durchs Land. Mindestens vier Stöffchen sollten bei allen Teilnehmerinnen angekommen sein. Bei Tabea und mir kommt ja seltsamerweise immer viel mehr Post an. Vielen Lieben Dank, dass ihr euch auf dieses Experiment eingelassen habt.
Der Sommer zeigt sich in diesen Wochen ja nicht immer von seiner besten Seite, was die Sonnendruck-Experimente erschwert und sicher die eine oder andere Verspätung entschuldigt. Der Faktor Wetter spielt zum ersten Mal so eine entscheidende Rolle und auch das ist eine spannende Erfahrung. Überhaupt strotzen alle Berichte, die ihr in der stetig wachsenden Liste verlinkt habt von spannenden Erfahrungen mit den unterschiedlichen Techniken. Wir denken ja bei jeder Aktion, dass es sich nicht mehr steigern lässt und das nun die allerbeste von allen war, aber es wird jedes Mal nochmal besser, unglaublich.


Besonders schön sind immer die Geschichten hinter den Erfahrungen. Viele davon werden auf den Blogs erzählt, aber nicht alle Teilnehmerinnen sind Blogger. Andie ist ganz aktiv auf Instagram, hat aber keinen Blog. Deshalb hat sie ihrer Gruppe diesen analogen Blogbeitrag beigelegt, den wir hier mit ihrer Erlaubnis veröffentlichen. Ich habe so gelacht, als ich mir die Damen auf der blauen Wiese vorgestellt habe.

Andie macht so unglaublich feine Stempel (sogar unsere Sommerpost-Marke hat sie als Stempel geschnitzt) und mit der gleichen Hingabe hat sie sich der Sommerpost gewidmet. Aber lest einfach selber, was sie schreibt (jetzt nicht mehr ganz un-virtuell)…

Liebe Sommerpost-Gruppe-1-Damen,

nachdem ich ja keine Bloggerin bin, schicke ich Euch zum Sommerstöffchen quasi einen kleinen snailmail-Blogeintag mit. Ganz einmalig und vollständig un-virtuell.

Vom Thema Sonnendruck der diesjährigen Sommerpost war ich von Sekunde eins an begeistert – komplettes Neuland für mich, klang aber sehr spannend. Stoff hat’s reichlich im Hause, allerhand wasserlösliche Farben und Stoffdruckfarben sowieso und das Wetter war grad außer sonnig und heiß nur wolkenlos und noch heißer. Perfekte Bedingungen, so schien mir. Ich hab getestet. Und geschwitzt. Raus in den Garten, Tisch in die Wiese, damit die Terrasse nicht blau wird, rein ins Haus, Stoffe zurechtschneiden, Schablonen suchen, selber schneiden…
Stoffe schneiden war kein Problem, die hinterher blaue Wiese eigentlich auch nicht (hat nicht jeder!) und die ersten Versuche mit Sonnendruck und schon vorhandenen Schablonen überaus vielversprechend. Der Sog war da. Die Sucht im Rollen und die Ansteckungsgefahr groß. Die Nachbarinnen waren gegen Abend ganz aus dem Häuschen, bewunderten meine Stoffstückchen, die des hübschen Anblicks wegen auf der Leine quer durch den Garten hingen, hockten sich mit Prosecco auf meine blaue Wiese, tranken selbigen aus blauen Gläsern und blieben. Bis spät in die Nacht.

Dann waren Inkodye-Versuche dran. Und später auch noch Cyanotypie. Alles sehr interessant, alles nicht schlecht, aber mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Mal blau, mal richtig blau, mal weniger blau. Und bei der Cyanotypie auch mal fleckiges Blau. Schwierigkeit eins: Die Dauer der Belichtung. Es macht einen Mörderunterschied, ob es wolkenlos und 12 Uhr mittags ist, oder schon 16.35 Uhr und sich vielleicht ein Wölkchen zwischen Sonne und Stoff schiebt. Schwierigkeit zwei: Das geeignete „Dings“ zum Auflegen auf den Stoff. Pflanzendrucke funktionieren fast mit Erfolgsgarantie – mein Favorit ist der Farn vom Nachbarn. Der liegt flach auf – also der Farn, nicht der Nachbar – bedeckt den Stoff vernünftig, hält das Licht ab und gut isses. Je mehr die Pflanze in die dritte Dimension geht, desto unsicherer wird das Ergebnis. Merke: Wassermelone taugt nicht!
Auch mit Folien hab ich gehadert. 25 mal 25 Zentimeter kann ich mit meinem Drucker nicht bedienen, also habe ich aus meinen geschnitzten Stempelchen ein Mandala auf ein großes Stück Folie gestempelt. Aber die Stempelfarbe (schwarze Rangers Archival Ink) ließ zu viel Licht durch, ein enttäuschendes Ergebnis. Ich hatte doch etwas knackig Blaues mit weißem Muster erwartet. Das Ergebnis war eher dunkelblau mit nicht ganz so dunkelblauem Mandala. Da muss man schon sehr genau hinsehen, wenn man da was erkennen will. Kurioserweise wird das Mandala wieder besser sichtbar, wenn der Stoff nass ist. Ich hab das mehrmals getestet mittlerweile, sobald der Stoff trocknet, ist das Muster fast unsichtbar und nass kann man es ganz gut erkennen. Irgendwie mysteriös und eventuell hab ich da eine Knallergeheimschriftmethode entdeckt. Sollte jemand von Euch dieses chemische Geheimnis erklären können, bitte gerne. Lasst es mich wissen. Ich wär sehr gespannt.
Kurzum – mit Inkodye und Cyanotypie brauche ich noch mehr Versuche und experimentelle Erfahrungswerte. Für mich fast interessanter waren meine Sonnendruckereien. Ich habe mich langsam an einen Mehrfach-Sonnendruck herangearbeitet. Viel Wasser, wenig Pigmente – in mehreren Arbeitsgängen. Die Wellen und Blumen sind selbstgeschnittene Schablonen. Und dann Schicht für Schicht. Erster Wellengang, bügeln und fixieren, zweiter Wellengang, bügeln und fixieren… zum Schluss die Blumenschablone.

Jeder Stoff ist ein bissl anders geworden, mal mehr blau, mal mehr türkis –
ich hoffe, Ihr mögt, was ich Euch schicke. Ich hatte jedenfalls eine große Freude beim Gestalten.
Meine Wiese ist noch immer blau. Und noch immer schaut jemand zur blauen Stunde auf der blauen Wiese auf ein Gläschen Prosecco vorbei…

Kippis, die Damen und einen schönen Sommer für Euch!

Andie

Und das hier ist Andies Stoff in der ganzen Pracht:

Allen, die noch an ihren Sonnendrucken arbeiten wünsche ich sonnige August-Tage und wunderschöne blaue Stoffe!
Michaela

Blaues Sonnendruckbuch

Blaues Sommerbuch ©Müllerin Art

Habt ihr schon blau gemacht?  Die Listen eurer Gruppen habt ihr ja mittlerweile erhalten und die Gewinner haben ihre Materialien bekommen. In der Linkliste sammeln sich die ersten Erfahrungsberichte, während sich die Sonne in den letzten Tagen rar gemacht hat.
Mein Cyanotypie-Set liegt noch unangetastet hier. Ich glaube auch kaum, dass ich vor dem Urlaub erste Versuche starten kann. Dafür habe ich aber meine ersten Sunprint-Stoffe schon weiterverarbeitet, einfach nur, um zu zeigen, was aus den Stoffen auch entstehen könnte, wenn ihr nicht nähen wollt.

Blaues Sommerbuch ©Müllerin Art Entstanden ist ein kleines blaues Büchlein in koptischer Bindung. Dafür habe ich zwei Stoffstücke auf dünnes Papier aufgezogen und damit die Pappen bezogen und von der Innenseite mit einem blumigen Papier kaschiert.

Blaues Sommerbuch ©Müllerin Art Sechs Lagen, jeweils mit einem blauen oder gemusterten Bogen außen, mit koptischer Bindung zusammengefasst. Der offene Rücken gibt den Blick frei auf die blauen Lagen. Diejenigen, die im letzten Jahr die Paradies-Sommerpost mitgemacht haben, wissen natürlich, wie diese Bindung funktioniert. Letztes Jahr hatten wir dazu auch einige Links zusammen getragen.

Blaues Sommerbuch ©Müllerin Art

Auch ein Stück Stoff habe ich anstelle eines Papiers mit eingeheftet, das gibt einen Überraschungseffekt und eine schöne Verbindung von Stoff und Papier.

Blaues Sommerbuch ©Müllerin Art

Das Büchlein könnte ich nun gut nutzen, um meine Sonnendruck-Ideen zu sammeln, ich selber weiß nämlich noch gar nicht, welche Muster oder Motive ich mit Hilfe der Sonne auf Stoff bringen will
Und ihr, wie weit seid ihr mit euren Sonnendruck-Vorbereitungen?

Ich wünsche euch viele blaue und sonnige Ideen
Michaela

Sommerstart!

Der blaue Sommer kann losgehen. 65 Frauen haben sich angemeldet, das ergibt 8 Gruppen, eine davon mit 9 Teilnehmerinnen. Die Listen sind geschrieben, die Gewinner ausgelost. Schaut in eure Mail-Postkästen, eure persönliche Adresslisten sind verschickt. Und dann ist auch bald was schönes blaues im echten Postkasten!

Die ersten Versuche sind schon in der Linkliste zu sehen. Schön, wie mit der einfachen Sonnendrucktechnik experimentiert wird. Für die etwas Anspruchsvolleren gibt es Cyanotypie

und Inkodye. Wir haben diese Techniken selber auch noch gar nicht ausprobiert, deshalb können wir heute nur die etwas schmucklosen Plastikflaschen zeigen. Aber jetzt geht es ja los und wir sind alle hochmotiviert, bestimmt besonders die Gewinner:

Herzlichen Glückwunsch an Liliane und Corinna, die das Blueprint-Set von Jeromin gewonnen haben,

 

und an Katina, Karen und Annette, die je ein Fläschchen Inkodye bekommen!

Macht was tolles damit.