Frühlingspost 2022

Herzlich willkommen zur Frühlingspost 2022! Die Luft erwärmt sich bald, die Geäste der Bäume werden sich füllen und aus dem Erdboden sprießen schon die ersten Knospen. Wir können aufatmen, unsere dicken Klamotten ablegen und durch die immer bunter werdenden Gärten ziehen. Wir tanken auf und freuen uns auf das Konzept unserer Frühlingspost: Zeigt her eure Gedankengärten!

Gedankengarten – Einblatt Faltbuch

Gedankengarten
Wandel durch deinen persönlichen Garten, sprich mit uns durch Blumen und Augenweiden, bearbeite dein kreatives Erdreich. Entfalte deine Gedanken: vage, zart oder konrekt, laut oder leise, wort- und erlebnisreich, verdichtet, langsam buchstabiert. Bewährte Mittel, um unsere Gedanken zu visualisieren sind Buchstaben, Formen, Farben, Zeichnungen, Striche, Eindrücke. Das darf poetisch, humorvoll oder unscharf sein. Fühl dich frei, unzensiert und unkritisch. Worte sprießen, Buchstaben erblühen, Striche ranken, Punkte reifen. Lasst uns an diesem Projekt gemeinsam wachsen.

Ein Blatt in Mixed Media
Wir bearbeiten große Papierbögen und lassen Farbflächen und Strukturen wachsen. Alles ist erlaubt: Pinseln, Spachteln, Wischen, Tupfen, Mustern, Schicht für Schicht mit deinen Lieblingsfarben. Wir mixen die Medien und können Papiere collagieren (Text und Bild), Handschrift spielen lassen (wähle schöne Schreibgeräte), Schichten aufbringen und eine schöne Hintergrund-Krume vorbereiten. Bearbeite deinen Acker mit den Händen, walke, fühle, sprenkle, nehme ihn ein und entfalte deine Sinne. Betrachte den Papierbogen wie ein großes Feld auf das später etwas gepflanzt wird.

Faltbuch
Ein Blatt wird ein Buch. Die fertig grundierten und gestalteten großen Papierbogen falten und schneiden wir so, dass aus jedem Bogen ein Lepporello-Buch entsteht. Ganz ohne Binden, optional mit Buchdeckel-Konstruktion. Der Bogen wird nach dem Schema oben vorgefaltet, eingeschnitten und im Zick-Zack gefaltet. Die Eck-Seiten (in der Illu unten Dunkelgrün) dürfen zusammengeklebt werden. So entsteht ein Büchlein im Hochformat mit 16 Seiten.

Nach dem Falten machen wir uns an die Details unserer Gedankengärten. Die gefalteten Seiten zeigen Ausschnitte des Hintergrundes. Spiele mit dem Zufall und gehe auf die Strukturen, Farben, und Bilder deiner kleinen Seiten ein. Es ist schon etwas da, ergänze es mit Buchstaben, Wörtern, Sätzen und lass deine Gedanken lesbar werden. Ob gefunden oder selbst gedichtet, Schnipsel oder Handschrift, einzelne Worte oder ganze Sätze: fülle die Seiten mit deinem freien Feinsinn. Du kannst dazu gern illustrativ arbeiten und deine Gefühle, Eingebungen, Ideen und Geistesblitze mit Zeichnung, Collage, Stempel und eigenen Schablonenmotiven ergänzen. Am Ende kannst du durch deine Gedankengärten blättern. 7 Büchlein entstehen in Serie, jedes wird einzigartig sein.

Im Zoom-Meeting haben wir angeregt diskutiert und einige Eckpunkt der Frühlingspost gemeinsam beschlossen:

Format
Aus einem A3 Blatt wird ein Büchlein in A7

Zusätzliche Buchdeckel
Das Leporello-Buch darf zusätzlich gestärkt werden. Entweder durch Buchdeckel, die an die erste und letzte Seite geklebt werden, durch einen Faltumschlag oder durch Bändchen. (Oder was dir sonst noch einfällt)

Buchrücken bleibt frei!
Das ist uns sehr wichtig: Für welchen Umschlag du dich auch entscheidest, der Leporello soll weiterhin auffaltbar sein.

Rückseite
Die hintere Seite des Leporello-Buches muss nicht ausgestaltet werden. Sie kann jedoch farbig grundiert werden, das sieht nett aus und stabilisiert zusätzlich.

Im Zoom-Meeting haben wir uns ermutigt die eigene Handschrift einzusetzen:

Wähle gute Werkzeuge. Verzichte auf Kugelschreiber und Filzer und bringe deine Handschrift mit Feder, Pinsel und Tusche auf eine künstlerische Ebene.

Lass dir Zeit und schreib achtsam und bewusst.
Habe einen wohlwollenden Blick auf dich und deine Handschrift.
Handlettering und Kalligrafie sind nicht nötig.
Nutze die Einfachheit der eigenen Schrift, um Gedanken in Buchstaben, Wörter, Sätze zu bringen.

Das Prinzip
7 Teilnehmerinnen gestalten 7 Faltbücher und senden 6 Bücher am Tag X per Post an die anderen Teilnehmerinnen auf der Liste. So hat am Ende jede eine Kleingartenanlage unterschiedlichster Gedankenwelten.

Projektdaten
Offenes Format Din A3 (42 x 29,7 cm)
Endformat: Din A7 (7,4 x 10,5 cm)
Technik: Mixed Media und Faltung
Thema: Gedankengarten
Farbe: frei
Material: Papier 120 bis 200 g/qm
Umfang: 7
Porto: 7 x 1,65 Euro (bis 500 g)
(je nach Aufwand, kann sich durch Teilnehmer aus dem Ausland erhöhen)

Zeitrahmen
Anmeldung: 14. bis 20.2.2021
Listen verschicken bis: 27.2.2021
Start: 21.3.2021

Anmeldung
Die Anmeldung ist abgeschlossen!

Inspiration

Unser Pinterest Board

Instagram:
#concertinasketchbook
Lydia Rink @_lydiarink_
Mari Emily Bohley @maribohley
Sandra Pearce @sandy_p09
https://www.sandrapearce.com.au/artists-books.html

You Tube:
Lydia Rink: How to create a simple collage book
Michelle Walker Art:
Artist Book Made From A Single Sheet
Flip Through of Artist Books Made From A Single Sheet

Brieffreundschaften

Herzlich willkommen im Jahre 2019! Es wird ein Postkunstjahr! Nach einer kleinen Ruhepause bei uns soll es nun weitergehen. Viel ist geschehen und viel liegt vor uns! Obwohl die Adventspost nun verklungen ist, unsere Briefkästen im verdienten Urlaub sind, sieht man hi und da auf Instagram noch Postkarten aus unserer letzten Postkunstaktion. Das ist schön! Auch unsere Linkliste ist reichlich gefüllt. Wer mag, setzt seinen Link noch hinzu.

Tabea: Bei dieser Postkunst war besonders die Verbindung und Kommunikation innerhalb der Gruppen erfreulich. Es fand sehr viel persönlicher Austausch per Mail und auf den Karten statt. So ein Wir-Gefühl ist nicht konstruierbar, nicht mal als logische Folge eines kreativen Briefwechsels. Das Post-Kunst-Werk möchte Wirkungsraum und Möglichkeit geben, erfüllen und beleben können es nur die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Danke und welch Glück: Es ist wahre Brieffreundschaft aus uns geworden! Wie siehst du das Michaela?

Michaela: Oh ja, das ist so, bei der diesjährigen Adventspost mehr denn je. Aber zunächst einmal auch von mir ein frohes neues Postkunstjahr, darf man das Mitte Januar noch wünschen? Aber sicher! Brieffreundschaft, schönes altmodisches Wort, aber genauso habe ich das empfunden im vergangenen Dezember. Multimediale Brieffreundschaft auf allen Kanälen. So viel begleitende Mails innerhalb der Gruppen, Dank, Rückmeldungen und Begeisterung hatten wir noch nie. Ich hoffe, es war für euch alle O.K., dass Tabea und ich uns in eure Kommunikation in den Gruppen so gar nicht eingemischt haben. Wir fanden es einfach schön, von außen zuzuschauen und zu lesen, wie ihr euch gegenseitig näher kommt und begeistert.

Tabea: Neben der vielen Sonderpostkarten im Adventpost-Style, erreichten uns auch einige sehr individuelle Extra-Sonderpöste. Es gab handgemachte Seife, Karten im Umschlag mit kleinen Extrawünschen und Beigaben. Und dieser liebevoll kalligrafierter Briefumschlag von Maike (@fraugaebel.de). Ich weiß nicht, ob mir jemand meinen Namen schon mal so schön geschrieben hat. Vielen Dank liebe Maike! Als ich den Umschlag öffnete, bin ich fast umgefallen vor Freude und Verwunderung. Doch seht selbst, ihr erkennt ihn sicher alle sofort wieder:

Michaela: Ja, von Maike habe ich auch so tolle Post bekommen, mir hat sie mein neues Logo als Stempel geschnitzt, unglaublich toll!
Das perfekte Weihnachtsgeschenk.

Michaela: Aber nochmal zurück zur Adventspost. Mark Making war eine Herausforderung und ein großartiges Thema, das ein sehr einheitliches Gesamtergebnis geschafft hat. Alle Karten passen und fügen sich zusammen. Bei mir hängt noch eine übervolle Wand in schwarz-weiß in der Küche, ein bisschen darf sie noch hängenbleiben. Obwohl meine Familie diesmal nicht so begeistert war wie alle Teilnehmerinnen. Ihnen war die Aktion einfach zu schwarz, vielleicht liegt das auch einfach an der puren Masse an Post, die bei uns angekommen ist.
Ein genaues Konzept, was ich mit den Karten mache, habe ich noch gar nicht, und du? Zwischendurch hatte ich die Idee, aus meinen Reststücken des bemalten Stoffes, aus dem ich meine Karten gemacht habe, eine Tasche zu nähen und darin die Karten aufzuheben.

Tabea: Also meine neue Präsentations-Fensterbank im Atelier gefällt mir so sehr, dass ich sie nun extra für die Postkunst dauerreserviere. Warum sollte ich meine Karten abräumen? Als ich sie gerade mal kurz alle in die Hand nahm, um ein Gruppenfoto zu machen, fand ich den Anblick der leeren Fensterbank so untragbar, dass ich die Karten schnell wieder dort abgelegt habe.

Mir erging es ganz anders als deiner Familie, ich glaube, ich bin gerade so richtig angekommen im Schwarz-Weiß Spektrum. Besonders die dunklen Werke haben es mir positiv angetan. Schwarz gehörte bisher nicht zu meiner persönlichen Farpalette. Das hat sich mit dieser Aktion geändert. Und ich frage mich, warum erst jetzt ;o) Ein Blick in meine Postkunst-Vitrine zeigt ein sehr buntes Bild. Schon recht voll, gell! Dabei ist längst nicht alles drin.

Michaela: In meinem neuen Studio werde ich auch eine Post-Kunst-Präsentations-Ecke einrichten. Muss mal schauen, wie ich das mache. Deine Vitrine ist ja unschlagbar, sowas müsste ich noch auftreiben. Dann braucht meine Familie sich auch nicht mehr beschweren, dafür ist alles für meine Workshop-Teilnehmerinnen, die ja auch oft Postkünstlerinnen sind, sichtbar. Also wird mein Studio eine Post-Kunst-Galerie, genau das ist doch die Idee!

Und jetzt? Nach der Postkunst ist vor der Postkunst. Es kam schon öfters die Frage nach der Frühlingspost auf. Natürlich geht es bald weiter, wir arbeiten im Hintergrund an neuen Ideen und Konzepten und werden sie euch rechtzeitig mitteilen und schmackhaft machen, keine Sorge. Wenn ihr uns auf Steady unterstützt, bekommt ihr die drei Start-Termine für alle Aktionen des Jahres schon im Januar, wie versprochen.

Tabea: Genau! Ich freue mich schon! Lass uns gleich loslegen Michaela ;o)
Liebe Grüße an euch alle und bis demnächst mit mehr …

 

Mark-Making im Art-Laboratorium

Habt ihr schon gesehen, was Sabine und Katrin gestartet haben?
Das Art-Laboratorium, eine kreative Plattform mit Onlinekursen, Download-Kits für Collagen und vielem mehr. Demnächst stellen wir das ganze Projekt nochmal ausführlich vor.
Wir freuen uns sehr, dass die beiden so aktiv sind und direkt mit einem Inspirationsvideo für unsere Adventspost gestartet sind. Schaut mal hier und kleckst mit:

* unbezahlte Werbung für eine ganz tolle Sache!

Unglaublich!

153 Anmeldungen Adventspost

 

153 Anmeldungen für die Adventspost sind eingegangen!
Damit ist die Anmeldung nun abgeschlossen. 153 ist nicht durch 24 teilbar, deshalb wird nun 6 Gruppen geben, die 25 bzw. 26 Teilnehmerinnen haben. Eine besonders lange Adventszeit bis hinein in die Weihnachtstage steht uns  bevor. Freuen wir uns auf ganz besonders viel Post im Dezember.

Für alle, die unsicher waren und nachfragten:
Alle eure Anmeldungen haben uns erreicht. Teilweise doppelt und dreifach, diese haben wir gelöscht. Wir arbeiten jetzt an den Listen und schicken sie in den kommenden Tagen in eure E-Mail-Briefkästen.

Und ja, im Advent soll es eine Postkarte ohne Umschlag sein, trotzdem bitte mit lesbarem Absender und schön beschriftet, das versteht sich von selbst.
Und möglichst wetter- und wischfest, damit der Postbote keine schwarzen Finger bekommt!