Unglaublich!

153 Anmeldungen Adventspost

 

153 Anmeldungen für die Adventspost sind eingegangen!
Damit ist die Anmeldung nun abgeschlossen. 153 ist nicht durch 24 teilbar, deshalb wird nun 6 Gruppen geben, die 25 bzw. 26 Teilnehmerinnen haben. Eine besonders lange Adventszeit bis hinein in die Weihnachtstage steht uns  bevor. Freuen wir uns auf ganz besonders viel Post im Dezember.

Für alle, die unsicher waren und nachfragten:
Alle eure Anmeldungen haben uns erreicht. Teilweise doppelt und dreifach, diese haben wir gelöscht. Wir arbeiten jetzt an den Listen und schicken sie in den kommenden Tagen in eure E-Mail-Briefkästen.

Und ja, im Advent soll es eine Postkarte ohne Umschlag sein, trotzdem bitte mit lesbarem Absender und schön beschriftet, das versteht sich von selbst.
Und möglichst wetter- und wischfest, damit der Postbote keine schwarzen Finger bekommt!

Anmeldung zur Adventspost 2018

 

Adventspost18_gross

 

Liebe Freundinnen der Postkunst. Vor ein paar Tagen hat der Herbst so richtig angefangen an den Bäumen zu rütteln, wir haben unsere Schals aus den Mottenkisten gezogen und die Heizungen angeworfen. Wenn auch die ersten Schneeflocken noch auf sich warten lassen, möchten wir euch heute herzlich zur Adventspost einladen: Bald ist Postkartenzeit! Jeden Tag im Advent werden wir ein schönes Kunstwerk im Briefkasten finden.

Letztes Jahr ging es bunt zu bei uns. Wir haben uns intensiv mit Farbe beschäftigt, Lieblingsfarben entdeckt und in Streifen kombiniert. Fortgesetzt haben wir das Thema Farbe im Frühjahr mit dem »Sanften Morgentau«. Das war ein Vorbote für das Vergeben poetischer Farbnamen. »Werners Nomenklatur der Farben« bringt dies noch mal so richtig auf den Punkt.

Schwarz-Weiße Weihnachtszeit

Schwarz ist nicht Schwarz! Wir möchten uns sehr reduziert und zugleich vielfältig mit Schwarz beschäftigen. Schwarz auf Weiß. Weiß aus Schwarz. Und alle Zwischentöne. Ein Schwarz, das ein bisschen Blau verschluckt hat, wirkt ganz anders als ein Schwarz, das an einem Topf Gelb vorbeigelaufen ist. Vielleicht bereitet es der einen oder anderen Freude, ihren Schwarztönen kreative Namen zu verpassen?

Nach einem knalligen Sommer und einem bunten Herbst, können wir uns auch am kahlen, kontrastreichen Winter erfreuen. Der Winter ist Meister im Anmischen von bunten Grau und Schwarztönen. Die Farbe Schwarz ist eine klassische Farbe. Der Schwarz-Weiß-Kontrast ist der stärkste Kontrast, den wir erzeugen können.

Ist »Mark Making« eine Jahreszeit? Fällt sie von den Bäumen wie im Herbst die Blätter? Der Winter mit seinen starken Kontrasten – mit dem Schwinden von Farbe und dem Freilegen grafischer Baumgerippe – inspirierte uns. Die Technik Mark Making ist gerade so richtig im Kommen. Wir sehen sie in Social-Media in vielen Varianten. Ob mit Tusche oder gedruckt, collagiert oder geschrieben, es ist eine ursprüngliche Herangehensweise, aus dem Bauch, grobmotorisch und direkt. Spuren und Bewegung, Rhythmus, Aleatorik und Überraschung, keine Perfektion, zelebrierte Ungenauigkeit.

»Hinterlasst eure Spuren, setzt Zeichen, wählt ungewöhnliche Werkzeuge zum Malen, Schreiben und Drucken, setzt eure individuellen und einzigartigen Marken.« Das ist die Übersetzung für das englische »Mark Making«, für das es im Deutschen keinen knappen und einprägsamen Begriff gibt. Diese Technik war bereits in »Bunte Bücher« und beim »Muster-Mittwoch« Thema. Nun ist es endlich so weit: Dieses Jahr machen wir es zum Adventsthema! Wir freuen uns auf eine kreative Weihnachtszeit in Schwarz-Weiß, mit all euren Ideen, Werken und ganz persönlichen Herangehensweisen.

 

Das Prinzip
24 Teilnehmer gestalten 24 Postkarten und senden 23 davon am Tag X per Post an die anderen Teilnehmer des Projektes. So bekommen wir im Dezember täglich schöne Post.

Projektdaten
Format: Postkarte Din-Lang 210 x 105 mm
Technik: Mark Making
Farbe: Schwarz und Weiß und Zwischentöne
Material: frei
Umfang: 24 Exemplare
Porto: 23 x 45 Cent = 10,35 Euro
(kann sich durch Teilnehmer aus dem Ausland erhöhen)

Zeitrahmen
Anmeldung: 29.10. bis 4.11.2018
Versenden der Listen: bis 11.11.2018
Projektdauer: 1. bis 24. 12. 2018

Inspiration
Mark Making: Unser Pinterest-Board
Wilde Pinsel: Pinterest Tabea
Sophie Munns: Instagram
Ashley Goldberg: Pattern-Making
Flora Bowley: Intuitive Mark Making
#markmaking: Instagram
Lynette: Lyrical Abstraction
Lari Washburn: Instagram
BobBlast 185 – »Contrast – Why Value Packs a Wallop.«

Anmeldung
Die Anmeldung ist abgeschlossen!

 

Zubehör

 

Adventspost18_klein

Adventspost18_mittel

Adventspost18_gross

The winner is …

Morgenkaffee ©KarenZema Feuerwerk by KAZE

Feuerwerk by KaZe! Mit dem frühen Fisch im Morgenkaffee hat Karen den Hauptpreis unserer Hauptfrühlingsboten-Aktion gewonnen, die wir zusammen mit dem Haupt Verlag veranstaltet haben. Herzlichen Glückwunsch, liebe Karen. Passt ja auch wunderbar zum heutigen Freitag, der Fisch!
Herzlichen Glückwunsch auch allen anderen Gewinnerinnen – zu finden im Haupt Magazin – und vielen vielen Dank für eifrige Teilnahme. Alle Gewinnerinnen werden vom Verlag benachrichtigt.

Unser Post-Kunst-Dank

Postkunstwerkdank ©post-kunst-werk-blog
40 Karten und Briefe im Post-Kunst-Werk Outfit sind auf dem Wege zu unseren Abonnentinnen. Oder sind sie schon da? Michaela und ich haben je eine Seite der Dankes-Karten gestaltet. Oben seht ihr Michaelas Schablonendrucke im Entstehen. Ihr Plotter hat unsere Hausschrift perfekt getroffen. Dabei ist uns aufgefallen, dass wir genau die richtige Schrift ausgewählt haben, sie hat keine geschlossenen Punzen. Die Buchstaben sind alle in einem Stück miteinander verbunden, somit eignet sich die Schrift so gut zum Schablonieren.
Postkunstwerkdank ©post-kunst-werk-blog
Postkunstwerkdank ©post-kunst-werk-blog
Postkunstwerkdank ©post-kunst-werk-blog
Jeder Stapel im Bild (oben) steht für eins unserer drei Pakete, die man bei Steady buchen kann. Ist doch mal interessant, die Gewichtung hier visualisiert zu sehen. Michaelas weiße Grundierung war eine Herausforderung für mich. Was war das genau und wozu dient sie? Sie hat auf jeden Fall einen Bleistift, einen Brushfilzer und mein Fixierspray gefressen. Als Grundlage für kreatives Gestalten schien mir das Ganze recht interessant.
Postkunstwerkdank ©post-kunst-werk-blog
Die Grundierung ist Gesso, Acrylkreidegrund, damit hatte ich vorher auch noch nicht wirklich gearbeitet, aber es schien mir eine wunderbare Möglichkeit, aus schnöden Graupappen herrliche Mal-Untergründe zu machen. Meine Versuche mit Bleistiften und Filzstiften waren recht vielversprechend, aber ich habe auch nicht 40 Karten beschriftet…. Konnte ja nicht ahnen, dass die Briefmarken darauf nicht kleben…wieder was gelernt!
Postkunstwerkdank ©post-kunst-werk-blog
Postkunstwerkdank ©post-kunst-werk-blog
Postkunstwerkdank ©post-kunst-werk-blog
Die Anregung einer lieben Postkunst Teilnehmerin, inspirierte uns zu diesen kleinen Collagepapier Paketen. Es hieß, über Musterpapierschnipsel würde frau sich freuen. Hier gibt es also viele kleine Häufchen für die Wertbrief-Abos und zwei große für die Kulturpakete. Das Zusammenstellen hat Spaß gemacht. Es sind Originaldrucke von Michaela, sowie auch eine Auswahl aus ihren gedruckten Bögen, dann Aquarellmuster, Drucke und Tuschewerke von mir. Einiges kennt ihr aus unseren Blogs.
Wir können jetzt schon sagen, Collagenpapier kann man immer gut gebrauchen! Schon sehr bald womöglich! Wir planen gerade etwas sehr Schönes …
Postkunstwerkdank ©post-kunst-werk-blog
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Diese üppig ausgestattete Post haben wir nun exklusiv für die ersten 40 Abos gestaltet. Die Planerei hat sich gelohnt und das »Briefeschreiben« hat Spaß gemacht! Wir arbeiten nun an einem neuen Danke-Konzept für alle noch folgende Unterstützerinnen. Wir informieren euch.
Nun aber endlich »ab die Post!« Wir hoffen, alles kommt gut an und ihr habt eure Freude! 
Postkunstwerkdank ©post-kunst-werk-blog
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Ist die Postkarte tot?

Bei uns in Nordrhein Westfalen sind die Ferien nun endgültig zu Ende, bei Tabea in Sachsen schon lange. Unsere Sommerpost-Aktion läuft zum Glück noch ein wenig weiter. Somit verlängern wir das Sommergefühl mit schöner Post im Kasten. Die Briefkästen mit schöner Post zu füllen, ist unser großes Ziel und dem kommen wir dreimal im Jahr sehr sehr nah. Aber in diesem Sommer kam ich ganz allgemein ins Grübeln.

Manos Post aus Dänemark und Sveas Post aus dem französischen Baskenland

Zum ersten Mal habe ich aus dem Sommerurlaub keine Postkarten verschickt. Die dänische Post war Schuld, mehr als drei Euro pro Versand, egal ob Brief oder Postkarte. Mano hatte mich im Vorfeld gewarnt und eine Karte von zuhause aus geschickt. Kristina hat es bestätigt und damit begründet, dass in Dänemark viel mehr digital funktioniert und analoge Post als unnötig Arbeit angesehen wird.

Postkartenentwurf im Reisebuch, Dänemark 2017

Da habe ich diesmal einfach gestreikt. Ich, die sonst in jedem Urlaub eine kleine Postkarten-Edition entwirft und an liebe Leute aus Familie und Freundeskreis schickt. Ok, entworfen habe ich die Karte dann auch, aber verschickt habe ich sie digital per Mail und Whatsapp mit einer langen Erklärung warum und wieso und mit vielen frischen Urlaubsfotos. W-Lan im Ferienhaus, das Ipad, das Handy machen es so einfach. Wohl war mir dabei trotzdem nicht. Irgendwie fehlte was, nicht, weil die anderen es von mir erwarten, eher weil ich es so wichtig finde. Gleichzeitig kamen auch frische Urlaubsfotos aus England, Italien, Griechenland auf diversen Online-Kanälen an.
Zurück zuhause fand ich einen Stapel schöne Blaue Sommerpost, die eine oder andere herrliche Karte aus Bloggerland und meine lieben Schwesternfischpostkarten, aber ganz normale Urlaubskarten? Fehlanzeige.

Postkarten aus England, entstanden 2009

Das brachte mich doch wieder zum Nachdenken. Nein, nötig ist sie nicht, die beliebige Karte von einem austauschbaren Strand mit einem Standardspruch, Wetter gut, Essen lecker… Aber oft war es doch mehr. Ein Lebenszeichen von Leuten, die man auch sonst nicht oft sieht, ein witziger Spruch, der zeigt, hier hat jemand unterwegs an mich gedacht. Ein liebevoll ausgesuchtes Motiv, eine exotische Briefmarke, krakelige Handschrift, Unterschriften von ganzen Familien, Spuren der langen Reise… das kann ein schönes Bild auf dem Handy nicht ersetzen. Vor allem nehme ich diese bestimmt nach ein paar Jahren nicht mehr in die Hand, kann ich ja gar nicht.

Mit unseren Postkunst-Aktionen können wir diesen allgemeinen Trends vielleicht ein bischen entgegen wirken. Und wahrscheinlich ist es mit Postkarte wie mit dem Buch und der Schallplatte, totgesagt und sehr lebendig, auf höherem Niveau. Jetzt gehe ich mal schauen, der Briefkasten hat geklappert, vielleicht ist ja doch noch Post gekommen? Und im nächsten Urlaub schreibe ich wieder, ganz bestimmt!

Seid alle ganz liebe gegrüßt von Michaela