Brieffreundschaften

Herzlich willkommen im Jahre 2019! Es wird ein Postkunstjahr! Nach einer kleinen Ruhepause bei uns soll es nun weitergehen. Viel ist geschehen und viel liegt vor uns! Obwohl die Adventspost nun verklungen ist, unsere Briefkästen im verdienten Urlaub sind, sieht man hi und da auf Instagram noch Postkarten aus unserer letzten Postkunstaktion. Das ist schön! Auch unsere Linkliste ist reichlich gefüllt. Wer mag, setzt seinen Link noch hinzu.

Tabea: Bei dieser Postkunst war besonders die Verbindung und Kommunikation innerhalb der Gruppen erfreulich. Es fand sehr viel persönlicher Austausch per Mail und auf den Karten statt. So ein Wir-Gefühl ist nicht konstruierbar, nicht mal als logische Folge eines kreativen Briefwechsels. Das Post-Kunst-Werk möchte Wirkungsraum und Möglichkeit geben, erfüllen und beleben können es nur die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Danke und welch Glück: Es ist wahre Brieffreundschaft aus uns geworden! Wie siehst du das Michaela?

Michaela: Oh ja, das ist so, bei der diesjährigen Adventspost mehr denn je. Aber zunächst einmal auch von mir ein frohes neues Postkunstjahr, darf man das Mitte Januar noch wünschen? Aber sicher! Brieffreundschaft, schönes altmodisches Wort, aber genauso habe ich das empfunden im vergangenen Dezember. Multimediale Brieffreundschaft auf allen Kanälen. So viel begleitende Mails innerhalb der Gruppen, Dank, Rückmeldungen und Begeisterung hatten wir noch nie. Ich hoffe, es war für euch alle O.K., dass Tabea und ich uns in eure Kommunikation in den Gruppen so gar nicht eingemischt haben. Wir fanden es einfach schön, von außen zuzuschauen und zu lesen, wie ihr euch gegenseitig näher kommt und begeistert.

Tabea: Neben der vielen Sonderpostkarten im Adventpost-Style, erreichten uns auch einige sehr individuelle Extra-Sonderpöste. Es gab handgemachte Seife, Karten im Umschlag mit kleinen Extrawünschen und Beigaben. Und dieser liebevoll kalligrafierter Briefumschlag von Maike (@fraugaebel.de). Ich weiß nicht, ob mir jemand meinen Namen schon mal so schön geschrieben hat. Vielen Dank liebe Maike! Als ich den Umschlag öffnete, bin ich fast umgefallen vor Freude und Verwunderung. Doch seht selbst, ihr erkennt ihn sicher alle sofort wieder:

Michaela: Ja, von Maike habe ich auch so tolle Post bekommen, mir hat sie mein neues Logo als Stempel geschnitzt, unglaublich toll!
Das perfekte Weihnachtsgeschenk.

Michaela: Aber nochmal zurück zur Adventspost. Mark Making war eine Herausforderung und ein großartiges Thema, das ein sehr einheitliches Gesamtergebnis geschafft hat. Alle Karten passen und fügen sich zusammen. Bei mir hängt noch eine übervolle Wand in schwarz-weiß in der Küche, ein bisschen darf sie noch hängenbleiben. Obwohl meine Familie diesmal nicht so begeistert war wie alle Teilnehmerinnen. Ihnen war die Aktion einfach zu schwarz, vielleicht liegt das auch einfach an der puren Masse an Post, die bei uns angekommen ist.
Ein genaues Konzept, was ich mit den Karten mache, habe ich noch gar nicht, und du? Zwischendurch hatte ich die Idee, aus meinen Reststücken des bemalten Stoffes, aus dem ich meine Karten gemacht habe, eine Tasche zu nähen und darin die Karten aufzuheben.

Tabea: Also meine neue Präsentations-Fensterbank im Atelier gefällt mir so sehr, dass ich sie nun extra für die Postkunst dauerreserviere. Warum sollte ich meine Karten abräumen? Als ich sie gerade mal kurz alle in die Hand nahm, um ein Gruppenfoto zu machen, fand ich den Anblick der leeren Fensterbank so untragbar, dass ich die Karten schnell wieder dort abgelegt habe.

Mir erging es ganz anders als deiner Familie, ich glaube, ich bin gerade so richtig angekommen im Schwarz-Weiß Spektrum. Besonders die dunklen Werke haben es mir positiv angetan. Schwarz gehörte bisher nicht zu meiner persönlichen Farpalette. Das hat sich mit dieser Aktion geändert. Und ich frage mich, warum erst jetzt ;o) Ein Blick in meine Postkunst-Vitrine zeigt ein sehr buntes Bild. Schon recht voll, gell! Dabei ist längst nicht alles drin.

Michaela: In meinem neuen Studio werde ich auch eine Post-Kunst-Präsentations-Ecke einrichten. Muss mal schauen, wie ich das mache. Deine Vitrine ist ja unschlagbar, sowas müsste ich noch auftreiben. Dann braucht meine Familie sich auch nicht mehr beschweren, dafür ist alles für meine Workshop-Teilnehmerinnen, die ja auch oft Postkünstlerinnen sind, sichtbar. Also wird mein Studio eine Post-Kunst-Galerie, genau das ist doch die Idee!

Und jetzt? Nach der Postkunst ist vor der Postkunst. Es kam schon öfters die Frage nach der Frühlingspost auf. Natürlich geht es bald weiter, wir arbeiten im Hintergrund an neuen Ideen und Konzepten und werden sie euch rechtzeitig mitteilen und schmackhaft machen, keine Sorge. Wenn ihr uns auf Steady unterstützt, bekommt ihr die drei Start-Termine für alle Aktionen des Jahres schon im Januar, wie versprochen.

Tabea: Genau! Ich freue mich schon! Lass uns gleich loslegen Michaela ;o)
Liebe Grüße an euch alle und bis demnächst mit mehr …

 

Sommerpost-Finissage

Sommerpost 2018 Finisage Foto: ©Michaela Müller

Schon ist er wieder vorbei, der Sommer. Während es in diesen Tagen noch einmal richtig spätsommerlich war und ist, laden wir euch ein zur Sommerpost-Finissage. 9 bzw. 10 Wochen lang wurden unsere Briefkästen gefüllt mit Traumreisecollagen im Format 15fünfzehn. Wieder einmal eine Aktion, die alle Grenzen sprengte, kreative Menschen herausforderte, Begeisterungstürme auslöste und Träume erfüllte. Wir durften mit euch an exotische Ziele, konkrete Orte oder in eure Traumwelten reisen. Tabea und mich erreichte wieder so viel Extrapost, dass wir zwischendurch gar nicht mehr wussten, wohin damit.

Tabea: Ja, das stimmt! Jede Postkunst-Aktion ist anders toll! Wir hatten viele schöne Wochen mit traumhafter Post. Für die Sommerpost durfte ich die Frühlingspost lüften. Die hatte es sich nämlich in meinem frisch entrümpelten Regal bequem gemacht. Ich habe die Traumreisebriefe immer gebündelt und in Ruhe geöffnet. So zwischendurch wollte ich das nicht tun. In der Stube, welche eigentlich aussieht wie ein Atelier, sammeln sich im Buffet Relikte aus verschiedenen Postaktionen. Hier seht ihr im Vordergrund Michaelas über Land und lang gereiste Englandkarte, meine aktuellen Postwerke, Milchtütendrucke, Streifenpost und Sonnendruck-Motiv auf Glasscheibe. Alles sehr schöne Erinnerungen.

Sommerpost 2018 Finisage Foto: ©Tabea Heinicker

Michaela: Bei mir zuhause sammelten sich die Collagen auf der Kommode im Wohnzimmer und an der Magnetwand in der Küche, die meine flexible Post-Kunst-Galerie durch die Jahreszeiten ist, wisst ihr noch die Streifen im letzten Advent? Nachdem alle verfügbaren starken Magnete in Gebrauch waren und die Bilderleiste über der Kommode voll, habe ich kurzerhand einigen Collagen einen Aufhänger verpasst. Meine Collagen hatte ich schon so auf die Reise geschickt.

Sommerpost 2018, Finisage, Foto: ©Michaela Müller

So kann ich nun die allerliebsten Traumreisen dreireihig präsentieren. Ich finde es großartig, wie sie sich zusammenfügen und sich die Farben und Formen verbinden. In der Kiste sammeln sich die Umschläge und die schönen Beigaben.

Sommerpost 2018 Finisage Foto: ©Michaela Müller

Gerade hatte ich alles arrangiert, da kam noch Ghislanas gelbgrüne Papierbatik dazu, die sich perfekt zwischen Claras und Ulrikes Collage einsortiert, auch wenn es jetzt etwas eng auf dem Regalbrett wird.

Sommerpost 2018 Finisage Foto: ©Michaela Müller

Tabea: So eine schöne lange Reihe hatte ich früher mal über dem Sofa hängen. Das ist eine perfekte Präsentationsform, wie ich finde. Jedoch, unser jüngstes Kind hatte dann mal so eine sehr intensive »Abreißphase«. Ihr wisst schon, ihm hat meine Reaktion auf das Abgereiße dann am Ende größere Freude bereitet, als das Runterreißen selbst. Ist vermutlich vorbei die Phase, ich könnte eine neue Postkartenleine spannen. – Bei mir landeten die Collagen also an verschiedene Stellen. Zum Beispiel ins Bücherwälzerregal:

Sommerpost 2018 Finisage Foto: ©Tabea Heinicker

Michaela: Zwei Collagen füllen noch eine Lücke in der Küche, die nun meine Blogger-Kunst-Ecke geworden ist.
Tabea wollte so gern Angelikas Collage tauschen, deshalb wohnt nun der Oktopus in Geringswalde und die Traumtasse in Bergisch Gladbach: Guck mal Tabea, da träumt dein Bücherwesen über der Tasse, neben Katrins Teller, über Andies Spruch und neben Stefanies Aquarell, und die kleinen Keramiktöpfchen kennst du auch!

Sommerpost 2018 Finisage Foto: ©Michaela Müller

Sommerpost 2018 Finisage Foto: ©Michaela Müller

Tabea: Das sieht wunderschön aus bei dir! Ja der Oktopus und ich! Das war Liebe auf dem ersten Blick! Zum Glück konnte ich eine Tasse anbieten. Auch sehr liebe ich manos Kunstschachtel, neben der jetzt natürlich manos wunderschöne Reisecollage hängt. Auch die Vorgeschichte mit der Schreibmaschine, hat mir gefallen.

Sommerpost 2018 Finisage Foto: ©Tabea Heinicker

Sommerpost 2018 Finisage Foto: ©Tabea Heinicker

Michaela: Wir sind immer wieder ganz entzückt und überrascht, was uns alles an Post erreicht. Wir möchten uns tausendfach bedanken! Und da es dieses Jahr so viel geworden ist, dass wir fast den Überblick verloren haben, schaffen wir es auch nicht, jeder persönlich ein Dankeschön zurück zu schicken. Ich habe allerdings noch zwei Collagen übrig, die gerne unter die Leute bringen möchte. Dazu habe ich nun heimlich still und leise zwei aus den vielen Einsendungen ausgesucht, die mir sehr am Herzen liegen und schicke sie heute einfach auf die Reise. Überraschung!

Sommerpost 2018 Finisage Foto: ©Michaela Müller

Tabea: Ich war auch überwältigt von der Post und habe im Überschwang eine unglaubliche Menge an Dankeskarten gestaltet. Es müssen so um die 60 gewesen sein. Mir ist dann jedoch aufgefallen, dass das katalogisieren und Bedanken wiederum eine Verantwortung ist, die viel Raum einnimmt. Ich kam dann auf die Idee, in Zukunft mache ich ein Duzend Werke mehr und verschicke diese. Wir wissen ja, ihr wollt uns eine Freude bereiten. Es ist tatsächlich eine Überlegung wert, auf welchem Wege bedankt man sich heutzutage? Jeder hat sein eigenes bevorzugtes Medium. Wir hatten ja erst neulich eine Diskussion darüber.

Sommerpost 2018 Finisage Foto: ©Tabea Heinicker

Für die vielen schönen Sonderpöste habe ich eine Kiste mit Ausguck gebaut. Bezogen mit Michaelas Musterpapier in der quick & dirty Technik. Dirty ist mir auch gelungen, an quick arbeite ich noch. Wie ihr wisst, stehe ich auf Blau-Türkis-Töne, deshalb dürfen diese Karten zuerst »Schaustehen«. Ich kann immer mal wechseln, das ist praktisch. Auf dem Tisch seht ihr noch ein ehemaliges Geburtstags-Geschenk-Büchlein von Michaela, welches ich sehr sehr mag, ein Steinchen von der Ostsee und ein Foto aus guten alten Zeiten in Weimar. Und die Sonnendruck-Stöffchen betrachte ich auch immer wieder gern.

Michaela: Oh, diese Schachtel! Das ist ja eine Super-Idee!

Sommerpost 2018 Finisage Foto: ©Tabea Heinicker

Wir sind gespannt, wie ihr eure Sommerpost aufhebt und präsentiert, archiviert und ehrt. Wer mag, erzählt uns davon per Kommentar und kann auch gern einen Link in der Liste hinterlassen. Nun haben wir schon viel für den Advent vorbereitet und freuen uns, wenn es dann weiter geht. Das heißt aber nicht, dass wir bis zum Winter Nichts für euch hätten. Bis bald also hier im Blog.

Frühlingspost-Finissage und große Neuigkeiten!

Schon wieder geht eine Post-Kunst-Aktion zuende. 10 Wochen Walzendruck, 10 Wochen Post im Kasten. Wieder erreichten Tabea und mich so viele Extra-Umschläge mit herrlichen Drucken im mehr oder weniger sanften Morgentau. Während der Zeit haben wir euch ja fast täglich auf Instagram auf dem Laufenden gehalten.Heute feiern wir mit Euch Finissage und zeigen, was wir mit den vielen tollen Bögen machen. Wir erschlagen euch mit vielen vielen Bildern, aber bitte lest bis ganz zum Ende, da verraten wir euch noch ganz wichtige Neuigkeiten!

Eine Buntpapier-Sammlung für verschiedenste Zwecke sollte es werden und das ist es geworden! Ich habe überlegt, wohin damit? Einfach nur in meinen Papierschrank für kommende Projekte wollte ich die Bögen nicht legen, dafür sind sie mir zu kostbar. Einige hängen auch an der Wand und sind echte Kunst (der Bogen von Simone zum Beispiel). All die anderen können irgendwann einmal Bucheinbände, Schachteln oder Collagen verzieren, aber bis dahin? Bis dahin kommen sie in ein großes Buch!

So habe ich alle Papiere zurecht geschnitten auf A3, große Deckel mit Leineneinband gebaut und die Deckel nur mit Schnipseln der Briefumschläge beklebt. Die Umschläge allein waren oft so schön, dass sie auf jeden Fall gewürdigt werden mussten.

Ich konnte alle vier Seiten, außen und innen nur mit Schnipseln der Umschläge oder Zugabeschnipseln bekleben, ohne die großen Bögen anschneiden zu müssen.

Das Album hat Buchschrauben bekommen, die ich ganz außen angebracht habe. So haben die Bögen nur zwei Löcher am Rand, die das Motiv nicht weiter zerstören.

Innen sieht es so aus:

Dann gibt es reichlich zu Blättern:

Ein riesiges Album wie ein Tapetenbuch ist es geworden, ich werde noch ein paar Taschen einfügen für die gesammelten Karten, die ja auch noch dabei waren. Das schöne an den Schrauben ist ja, dass ich sie immer wieder öffnen kann.

Und du Tabea? Was hast du mit deinen Drucken vor?

Bevor in ein paar Wochen schon die Sommerpost losgeht, werden wir beide noch ganz fleissig werden, denn ganz bald wird es diesen Blog hier nicht mehr geben! Keine Panik, es wird Zeit und ist uns durch die leidige Datenschutz-Disskussion in den letzten Wochen erst richtig deutlich geworden. Wir ziehen um! Ganz bald wird es einen neuen frischen WordPress-Post-Kunst-Blog geben. Daran schrauben wir jetzt mal weiter, wünschen euch viel Freude mit euren Frühlingspapieren und viel Vorfreude auf den Sommer!

Eure Michaela und Tabea

Klapp-Karten-Kiste

Gestern reichte es. Die Zeit der bunten Adventsstreifenwand ist Ende Januar endgültig vorbei. Abgeräumt und gestapelt brauchten die Karten sofort ein neues Zuhause.


Einige Streifen der schwarzen Pappe, aus der meine Karten gemacht sind, lagen sowieso noch rum. Passenderweise hatten sie genau die gleiche Höhe wie der Kartenstapel, mussten also nur noch auf die richtige Länge gebracht werden und ein passender Boden dazu geschnitten werden. Als Deckel dient meine Streifenkarte, an die Kiste mit einem Leinenstreifen angebracht, so dass sie als Klappdeckel funktioniert.

Damit der ganze dicke Stapel auch wieder aus der Kiste herausfindet und man bequem blättern kann, habe ich ein Band eingebaut, das von unten alles anhebt.

Mit Kügelchen zum anfassen. In den Boden habe ich zwei Löcher gebohrt, durch die das Band innen in der Kiste befestigt ist.

Natürlich habe ich das Etikett noch beschriftet …
um dann beim Hochladen der Fotos zu merken, was ich da geschrieben habe:

Stimmt doch nicht! Bin ich meiner Zeit voraus? Scheinbar bin ich schon gut in 2018 angekommen. Jetzt habe ich das Etitkett einfach abgerissen. Also Klappe zu, Kiste fertig.

Wir wissen, ihr scharrt schon alle mit den Hufen und freut euch auf die Frühlingspost, aber wir verraten noch nichts. Nur soviel: An meine große Magnetwand werden die Ergebnisse der Frühlingspost nicht passen, es wird größer! Neugierig? Am 19. Februar geht’s los!

Ich freu mich schon

Eure Michaela

Adventspost-Finissage

Ach, was war der wieder schön, der Advent in diesem Jahr, so bunt und gestreift. Jetzt zwischen den Tagen nehmen wir beide euch wieder mit zu uns nach Hause für die Finissage. Abschluss der Ausstellung. Tabea und ich haben wieder so unglaublich viel Extrapost bekommen. Alle Karten haben sich wunderbar zusammengefügt zu einem Gesamtkunstwerk. 
Bei mir zuhause hängt die Adventspost wieder in der Küche an der großen Pinnwand mit Fenster zur Straße, also eigentlich öffentlich. Nur wohnen wir in einer Sackgasse und so viele Leute kommen nicht vorbei. An der Wand habe ich die Karten farblich sortiert von oben (rot) bis unten (grün). Die Farbstreifen ergänzen sich und fügen sich zusammen, Töne finden sich wieder und Streifen setzen sich fort. 
Im Gesamtbild und im Detail gibt es so viel zu entdecken.
Tabea, schau mal, deine Karte hat eine Schwester, und die Straße führt aufs Haus zu. Wie sieht es denn bei dir aus? Hängen sie noch an der Wand, oder hast du die Karten schon verarbeitet?
Jetzt habe ich mich instinktiv umgedreht und an meine Wand geschaut, aber die ist ja schon leer! Es gibt nämlich einige Karten-Schwestern, was mir natürlich sehr gefallen hat. Gesammelt habe ich sie also in meinem Zimmer, damit ich mich immer an ihnen laben kann. Einige Eckkombinationen sind schon sehr interessant und viele Farbklänge haben mir gefallen, obwohl es deutlich nicht meine Instinktfarben sind.

Besonders gefallen hat mir ja das Vögelchen von Katrin, auch der Orangefarbklang von Martina mit Grauriegel dazwischen und ach die herrlichen Streifen von mano und faszinierend die Musterstreifen von Regnitzflimmern – auf dem ersten Blick sieht es aus wie eine Collage, aber es sind sehr feine Stempel! Ich musste mir auf die Finger klopfen, denn ich könnte nun noch viel mehr Lieblingskarten auflisten.
Auch die Rückseiten boten Erfreulichkeiten. Selbstgeschnitzte Motivstempel, Bushlettering und schöne Handschrift, tolle Briefmarken …
Dieses Jahr hatte ich schnell meinen Plan (hier einzusehen), was aus den Karten werden soll und habe vorgesorgt. Per Post trafen also die nötigen Untensilien ein. Und trotz der Fülle an Karten, fand ich passend große Buchringe. Schnell alles gelocht mit dem klassischen Bürolocher – außer einer Karte wollte da auch jede reinpassen – und schon war mein Postkartenbuch fertig. Als Bühne kam natürlich meine Vorarbeiten für meine diesjährige Adventspostkarte in Frage. Noch Fragen?

So schnell war ich noch nie fertig mit der Nachbearbeitung. Und was hast du so mit deinen Karte geplant Michaela?
Ich glaube, meine Karten dürfen noch ein bischen hängen bleiben, so weihnachtlich sind sie ja gar nicht. Bunt geht auch im Januar.
Nun bin ich gespannt, was aus EUREN Karten so wird. Gern könnt ihr dazu kommentieren oder posten. Die Link-Liste bleibt offen.
Eure Michaela und Tabea