Hashtag und Affenschaukel

Ich und Du und Social-Media

Vor einiger Zeit haben wir diesen Post zum Thema Social Media veröffentlicht. Sehr gefreut haben wir uns über eure rege Anteilnahme. Es ist doch interessant, wie unterschiedliche jede von uns Social Media wahrnimmt und nutzt. Und natürlich auch klar, dass jede ihren Weg geht und persönliche Vorlieben und Abneigungen pflegt. Doch wir haben nicht nur im Blog und auf Instagram diskutiert und ausgetauscht, es kam sogar die Idee auf, das Thema weiter zu vertiefen. Christiane @momi_machts hat uns einige Tipps zugemailt zum Thema Öffentlichkeitsarbeit auf Instagram! Also los gehts:

Als Tabea und Michaela im Sommer ihre sehr interessante Social Media Diskussion hatten, konnte ich mich mal wieder nicht zurück halten und habe einiges an Senf dazu getan. Instagram und Blogs sind ja wunderbare Medien, aber die Kommentarfunktion eigenet sich nicht unbedingt dafür, ein paar Anleitungen oder Hilfestellungen zu geben.

Was erwartet Euch hier? Eine kleine Hilfestellung zu Instagram, eine kleine hoffentlich einfache Anleitung zu Häshtägs und Affenschaukeln. Oder zum Kreuz-Vorzeichen, womit wir hier schon die Crux haben:

Was ist das alles? Brauche ich das? Auch wenn ich nur meine Bilder zeigen möchte?

Antwort ist ein klares Jein.

Aber erst einmal eine kleine Begriffserklärung – die ihr sicherlich zu Dutzenden und Abertausenden auch im Netz finden könnt. Aber wenn das hier auf dem Blog geschieht, lesen es vielleicht mehr, oder?

Affenschaukel oder At-Zeichen oder einfach @

Das erhält jede automatisch, wenn sie sich bei Instagram anmeldet und es bedeutet, dass nach dem @ ein Account kommt (ähnlich wie bei der e-Mail-Adresse).

Den Account des Post-Kunst-Werk-Blogs bezeichne ich so auf Instagram: @post.kunst.werk.blog (Keine Bindezeichen, die funktionieren nämlich ganz und gar nicht auf Instagram!) oder @tabeaheinicker oder eben @muellerin_art.

Wozu brauche ich das?

Wenn Du jemanden in Deinem Text taggen (erwähnen, ansprechen) möchtest, dann machst Du das mit dem Account, der Affenschaukel. So bekommt die Person mit, dass sie auf Instagram erwähnt worden ist und könnte darauf reagieren. Zum Beispiel:


»Liebe Tabea @tabeaheinicker, ich habe übrigens Deine Post bekommen und liebe Michaela @muellerin_art, Deine Post ist auch da, danke.«


Du kannst auch jemandem auf dem veröffentlichten Foto markieren. Bei der Postkunst brauche ich das nicht? Weil es keine Porträts sind? Aber ich kann die Markierung verwenden, um die Urheberin, die Künstlerin zu erwähnen (Copyright, Urheber, Autorin). Das finde ich sehr nett, weil ich zum einen klar mache, wer es gemacht hat, damit das Urheberrecht und die Autorinnenschaft respektiere – und Respekt ist etwas, was wir alle gerne haben, vor allem, wenn es uns selbst betrifft. Also können wir das auch anderen schenken.

Und zum anderen hat das einen großen Vorteil für mich, wenn das alle tun: Meine eigenen Werke, die von anderen gezeigt werden und so markiert sind, erscheinen in einer besonderen Liste in meinem eigenen Account! Und wenn das alle machen, dann findest Du Deine eigenen Werke ganz schnell und einfach bei den anderen!

Du kannst Personen markieren, wenn Du das Foto hochlädst oder wenn Du nachträglich den Beitrag bearbeitest. Wie man das macht, sieht man am besten auf den Beispielbildern unten: Wenn Du das Foto hochlädst, rechts neben Deinem Account auf die 3 Punkte klicken, dann öffnet sich ein Menu, nun auf »Bearbeiten« klicken.

Klicke in das Feld »Personen markieren« und schreibe die Account-Adresse hinein, z.B. @post.kunst.werk.blog. Nach dem Veröffentlichen wird die Person informiert, dass sie erwähnt wurde.

Wenn Du selber in einem Beitrag einer anderen markiert wurdest, dann erscheint dieser Beitrag auf einer Seite in deinem Account, es gibt leicht unterschiedliche Ansichten ob Smartphone oder Webansicht.

Wie findest du diese Liste? Klicke in deinem Acoount, über deinen eigenen Posts das rechte der drei Symnbole an:

Und tada! Diese Liste ist öffentlich, für alle sichtbar.

»Häshtägs«, bei Musikern auch Doppelkreuz oder Raute: Hashtag: #

dieses Zeichen wird verwendet, um mein Foto mit einem »Tag«, ein Label, ein Etikett, einen Oberbegriff zu versehen, unter dem mein Foto auch aufgeführt wird.

Bei den Post-Kunst-Werk-Aktionen wird zum Beispiel  #postkunstwerk #postkunstwerkblog #adventspost2018 verwendet (einfach den Beitrag zu dem jeweiligen Post-Kunst-Werk Aktion anschauen, welche Hashtags verwendet werden. Das sind dann auch die, die verwendet werden können, um alle Beiträge aus dieser Aktion aufzulisten.

Hier zum Beispiel die Browseransicht am Tischrechner des #postkunstwerk:

(Klickt ihr nun in das Adressfeld des Browsers, erfahrt ihr übrigens die Webadresse dieser Seite. So könnt ihr Beiträge und Hashtags auch in Blog-Posts verlinken)

Versuch eines Beispiels, was passiert, wenn ich Hashtags nicht verwende oder wenn ich sie verwende: Ich Veröffentliche ein Foto auf Instagram ohne Hashtag # oder ohne jemanden zu erwähnen @. Dann wird mein Foto nur gefunden, wenn mich jemand abonniert hat oder wenn jemand auf meinen Account geht. Habe ich Millionen von Follower, ist das kein Problem, das Foto wird gelikt und damit weiter verbreitet.

Bei uns ist das eher so, dass wir nicht ganz so viele Follower haben. Und ehrlich, wer auf Instagram ist, möchte schon gerne ein bisschen Anerkennung in Form von Likes und Herzchen haben, oder? Warum sonst lade ich Fotos hoch? Ein bisschen Bauchpinselei mögen wir doch schon, oder?

Ok, ist nur bei mir der Fall.

Damit mehr Leute mein Foto sehen, füge ich Hashtags hinzu. Denn unter jedem einzelnen Hashtag werden alle Beiträge gelistet, die diesen Hashtag verwenden. Ist klar, oder?

Und damit ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass mehr Leute es sehen können. Und seitdem man auf Instagram auch Hashtags abonnieren kann, ist es umso wichtiger, daß ich die richtigen Hashtags verwende.

Eigene Galerie erstellen

Meine Fotos werden also unter Hashtags gelistet. Jeder kann Hashtags erfinden. Was mitunter zu sehr lustigen Wortkettenungetümen führt. Ich kann meine eigene Fotos also unter einem ganz speziellen Hashtag auflisten, den garantiert keine andere verwenden möchte. Wer möchte schon so ein Hashtag-Ungeheuer benutzen wie:

#adventspost2018_momi_machts? Oder #adventspost2018_gruppe1?
Stimmt, zu lang, zu viele Sonderzeichen.

Aber ich mag so etwas, weil ich damit alle meine Beiträge zur Adventspost 2018 auflisten kann. Oder aber alle Beiträge meiner Gruppe zeigen kann. Wenn die anderen aus meiner Gruppe den gleichen Hashtag verwenden, kommt eine wunderbare Galerie zusammen.

Verlinken

Diese Hashtags können übrigens auch sehr gut hier auf dem Blog verlinkt werden: Ihr fügt den Link, der den Hashtag enthält in das Inlinkz Tool ein (z. B. könnt ihr gleich hier mal üben). Ihr braucht dann noch ein Bild, dass Ihr wohl hochladen müsst und schon könnt Ihr die gesamte Galerie der Adventspost der Gruppe 153 verlinken.

Und wenn mich jemand fragt, was denn diese Post-Kunst-Aktion sein soll, dann kann ich meine Galerie zeigen. Und muss nicht Blumen – Garten – Workshop – Stempel – etc. Beiträge durchscrollen. Auch wenn es natürlich schöne und interessante Beiträge sind. Aber das ist eine andere Geschichte.

So, jetzt gibt es noch ein kleines Aber: bitte fangt jetzt nicht an, alle Eure alten Beiträge, bei denen Ihr Michaela oder Tabea erwähnt habt, neu zu verhashtagen (welch ein Wortungetüm). Weil dann kommen Eure alten Beiträge aus irgendwelchen Instagram-Algorithmen-Gründen wieder in die aktuelle Timeline hinein und Michaela und Tabea kommen aus dem Wundern nicht mehr heraus, wenn auf einmal die schwarz-weiße Adventspost lauter bunte Streifen bekommt, weil die alten Fotos hochploppen. Und es dürfte ziemlich nerven, wenn auf einmal 100 Benachrichtigungen auftauchen, Michaela sei hier und Tabea sei dort erwähnt worden.

Kontrolle

So, alle klugen und g’scheiten Anmerkungen und Ideen zu Hashtag funktionieren nur, wenn Ihr – eh klar – nach Veröffentlichung Eures Fotos auch kontrolliert, ob

  • die Hashtags funktionieren (KEINE Leerzeichen nach dem #)
  • die richtigen # gesetzt sind (kunstpostwerk ist zwar sicherlich nett, aber nicht das hier gemeinte)
  • die Hashtags zu Beiträgen führen, mit denen Ihr nicht unbedingt in Verbindung gebracht werden wollt. Wie man die nachträglich korrigiert, wisst Ihr ja jetzt: zurück zum Anfang, da steht’s beschrieben zum Nachlesen.

Und wer jetzt noch Fragen hat, ich werde gerne versuchen, die zu beantworten, ABER ich kenne Instagram nur auf 2 Arten: auf meinem Smartphone und auf dem Laptop. Alle anderen Formen und Apps und Helfer-Programme kenne ich nicht und kann auch nix dazu sagen.

So, viel Freude mit dem Verhashtagen und Bearbeiten und Erfinden von netten oder sinnvollen, lustigen oder sortierlastigen Hashtags.

Und noch viel mehr Freude mit den Beiträgen, die Ihr alle in der nächsten Zeit noch zeigen wollt, denn um die geht es doch. Ich freue mich sehr, wenn ich neue Accounts unter #postkunstwerkblog oder #adventspost2018 finden werde.

Eine schöne Adventspost 2018 wünscht . Christiane von @momi_machts

Unglaublich!

153 Anmeldungen Adventspost

 

153 Anmeldungen für die Adventspost sind eingegangen!
Damit ist die Anmeldung nun abgeschlossen. 153 ist nicht durch 24 teilbar, deshalb wird nun 6 Gruppen geben, die 25 bzw. 26 Teilnehmerinnen haben. Eine besonders lange Adventszeit bis hinein in die Weihnachtstage steht uns  bevor. Freuen wir uns auf ganz besonders viel Post im Dezember.

Für alle, die unsicher waren und nachfragten:
Alle eure Anmeldungen haben uns erreicht. Teilweise doppelt und dreifach, diese haben wir gelöscht. Wir arbeiten jetzt an den Listen und schicken sie in den kommenden Tagen in eure E-Mail-Briefkästen.

Und ja, im Advent soll es eine Postkarte ohne Umschlag sein, trotzdem bitte mit lesbarem Absender und schön beschriftet, das versteht sich von selbst.
Und möglichst wetter- und wischfest, damit der Postbote keine schwarzen Finger bekommt!